UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

SHARP

Einstieg von Samsung bestätigt

Samsung hilft dem schwächelnden japanischen Elektronik-Konzern Sharp: Die Südkoreaner steigen mit gut drei Prozent ein, wie Sharp am Mittwoch mitteilte. Der Verkauf des Anteils bringt Sharp knapp 10,4 Milliarden Yen (rund 85 Millionen Euro) ein. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg von dem anstehenden Deal berichtet. Sharp rechnet für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr mit dem zweiten Rekordverlust in Folge und musste im Herbst warnen, dass die desolate Finanzlage den Fortbestand des Unternehmens gefährde. Seitdem hat sich die Lage vor allem dank einem schwächeren Yen gebessert. dpa

THOMAS COOK

Reisekonzern streicht 2500 Stellen

Der Reisekonzern Thomas Cook schließt in Großbritannien 195 Reisebüros und streicht 2500 Stellen. Das kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Damit müssen 16 Prozent der gesamten Thomas-Cook-Belegschaft in Großbritannien und Irland gehen. Die Maßnahmen seien Teil des Restrukturierungsprogrammes für den angeschlagenen Konzern. Ziel sei es, administrative Kosten zu senken. Thomas Cook hatte bereits zuvor 149 Reisebüros in Großbritannien geschlossen, seine Flugzeug-Flotte zusammengelegt sowie Hotels verkauft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand ein Verlust von 590 Millionen Pfund (682,5 Millionen Euro) zu Buche. dpa

SWATCH

Uhrenkonzern will neue Jobs schaffen

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hält neun Milliarden Franken Verkaufserlöse für erreichbar. Als Umsatzziel will Firmenchef Nick Hayek diese Zahl aber nicht verstanden wissen. „Ich streite nicht ab, dass wir das als Potenzial ansehen, aber es ist kein Ziel“, sagte er am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz. Swatch wolle 2013 wachsen und in neue Arbeitsplätze und Produkte investieren. Der Konzern hatte 2012 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn erreicht: Die Erlöse waren um 14 Prozent auf 8,14 Milliarden Franken (6,6 Milliarden Euro) gestiegen, der Reingewinn hatte um 26 Prozent auf 1,61 Milliarden Franken zugelegt. rtr

ALBA

Berliner entsorgen für die Gagfah

Die Alba Consulting, eine Tochter des Berliner Recyclingunternehmens Alba Group, übernimmt künftig das Abfallmanagement für die Berliner Müllsammelplätze des Immobilienkonzerns Gagfah. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren und beinhaltet etwa Behältermanagement, Papierentsorgung sowie die Optimierung der Prozesse. Tsp

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