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PAYPAL/EBAY

Bezahltochter sorgt für Gewinn

Der florierende Online-Handel füllt Ebay die Kasse. Besonders schnell wächst die Bezahltochter Paypal. Insgesamt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern mitteilte. Der Gewinn verbesserte sich um 19 Prozent auf unterm Strich 677 Millionen Dollar (519 Millionen Euro). Der Marktplatz hat derzeit gut 116 Millionen aktive Nutzer – ein Zuwachs von 14 Millionen. dpa

ENBW

Ermittler durchsuchen Zentrale
EBAY INC.]

Ermittler haben am Donnerstag die Zentrale des Energiekonzerns EnBW in Karlsruhe durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Mannheim bestätigte. Auch Privatwohnungen von sieben früheren und aktuellen EnBW-Managern seien durchsucht worden, sagte ein Sprecher. Hintergrund sind die Ermittlungen in der Affäre um den russischen Unternehmer Andrej Bykow. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass EnBW-Manager Schmiergeld in Millionenhöhe an Bykow gezahlt haben könnten. EnBW bestreitet das. /EBAY INC.]dpa

MILUPA

Mehr Milchpulver produziert

Der Babynahrungshersteller Milupa will die gravierenden Engpässe bei seinen Trockenmilch-Produkten entschärfen. Eine neue Produktionslinie sei angelaufen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Seit Monaten häuften sich Anrufe besorgter Eltern, weil die Baby-Produkte Milumil und Aptamil oft nicht greifbar seien. Milupa vermutet, dass Kleinunternehmer die Regale leerkaufen und die Produkte nach China exportieren. Hintergrund ist der Skandal um verseuchte Milch in China 2008, bei dem mindestens sechs Säuglinge starben. dpa

PORTIGON 

WestLB-Nachfolger streicht Stellen

Die WestLB-Nachfolgegesellschaft Portigon baut einem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge innerhalb der nächsten drei Jahre 2450 Stellen ab. Allein im laufenden Jahr streicht das landeseigene Unternehmen mehr als 1000 Stellen und gliedert weitere 500 Mitarbeiter in eine Tochtergesellschaft aus. Das gab der Portigon- Vorstand in einer internen Veranstaltung bekannt, wie ein Sprecher bestätigte. Die neue Servicegesellschaft wird am 1. Juli gegründet und soll Fremdkunden Portfolio-Dienstleistungen anbieten.dpa

NOKIA

Rote Zahlen trotz Absatzplus

Der Handykonzern Nokia ist mit roten Zahlen ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal lief ein Verlust von 272 Millionen Euro auf, wie der einstige Weltmarktführer mitteilte. Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf 5,85 Milliarden Euro. Zugleich legte der Absatz der Lumia-Smartphones im Vergleich zum Schlussquartal 2012 um über ein Viertel auf 5,6 Millionen Geräte zu. dpa

RWE

Energiekonzern investiert weniger

Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE will seine Investitionen zurückfahren und den Verkauf von Beteiligungen vorantreiben. „Wir können nicht auf Dauer mehr Geld ausgeben als wir einnehmen“, betonte Vorstandschef Peter Terium auf der Hauptversammlung in Essen. „Nach 16 Milliarden Euro in den vergangenen drei Jahren werden wir in diesem und in den nächsten beiden Jahren insgesamt rund 13 Milliarden Euro investieren.“ Der Manager bekräftigte die Prognose, wonach RWE 2013 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von neun Milliarden Euro anpeilt (2012: 9,3 Milliarden).dpa

PHILIP MORRIS

Deutsche rauchen weniger

Rückläufige Zigarettenverkäufe in Deutschland und weltweit sowie höhere Kosten haben dem Marlboro-Hersteller Philip Morris International (PMI) das Geschäft verhagelt. Im ersten Quartal fiel der Gewinn um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 2,1 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. In Deutschland setzte Philip Morris sechs Prozent weniger Zigaretten ab. dpa

RENAULT

Mégane zurückgerufen

Der größte deutsche Autoimporteur Renault ruft wegen möglicher Materialermüdung der Dachspoiler-Befestigung in Deutschland gut 80 000 Fahrzeuge in die Werkstatt. Es handele es sich um das Modell Mégane II Grandtour der Baujahre 2003 bis 2009, sagte eine Sprecherin. Weltweit sind nach Konzernangaben knapp 500 000 Fahrzeuge betroffen. dpa

SPARKASSEN

Lebensversicherungen auf Prüfstand

Die deutschen Sparkassen überprüfen ihr Geschäft mit Lebensversicherungen. Eine Entscheidung über eine Neuordnung sei aber noch nicht gefallen, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag mit. Er reagierte damit auf einen Bericht des „Manager Magazins“. Danach erwägen die elf öffentlich-rechtlichen Unternehmen einen Zusammenschluss der Lebensversicherungstöchter oder gar einen Ausstieg aus dem Geschäft. dpa

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