UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

BASF

Zehn Milliarden Euro für Asien

Mit milliardenschweren Investitionen will der Chemiekonzern BASF sein Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum ankurbeln. Das Unternehmen kündigte am Dienstag an, in den kommenden sieben Jahren rund zehn Milliarden Euro in die Region zu stecken. Rund 9000 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen und etwa ein Viertel der weltweiten Forschung des Konzerns dort betrieben werden. Für das Jahr 2020 peilt BASF in der Region einen Umsatz von 25 Milliarden Euro an. Vom gleichen Jahr an soll auch jährlich eine Milliarde Euro eingespart werden. Die Region werde in den kommenden Jahren der am schnellsten wachsende Markt für die chemische Industrie bleiben, erklärte Vize-Konzernchef Martin Brudermüller. Zurzeit betreibt das Unternehmen mehr als 100 Produktionsstandorte in Asien, darunter im malaysischen Kuantan sowie in Nanjing in China. dpa

MAN

Gewinneinbruch befürchtet

Die Volkswagen-Tochter MAN rechnet wegen etlicher Probleme mit einem deutlichen Gewinneinbruch in diesem Jahr. Wie der Münchner Lastwagen- und Maschinenbauer am Dienstag mitteilte, werde allein eine weitere Rückstellung für den Bau eines Dieselkraftwerks das Ergebnis des zweiten Quartals um 146 Millionen Euro drücken. Auch laufe das Service-Geschäft für Schiffsdieselmotoren schlechter als angenommen. dpaMAN SE]

NORDEX

Umsatzzuwachs erwartet

Der Windkraftanlagenbauer Nordex geht für dieses Jahr von einem zehn- bis 20-prozentigen Umsatzwachstum auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro aus. Nordex mache einen Bogen um umkämpfte Teilmärkte wie China und konzentriere sich auf stabil entwickelte Märkte wie Deutschland und Skandinavien. dpa

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