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GENERAL ELECTRIC

Auftragsbuch gut gefüllt

Der Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz eines Umsatzrückgangs im zweiten Quartal Hoffnung auf eine Belebung der Wirtschaft. Mut macht dem US-Konzern unter anderem der Rekordstand bei den Aufträgen. Es lägen Bestellungen für 223 Milliarden Dollar vor. Im zweiten Quartal legte der Gewinn um ein Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz schrumpfte hingegen um vier Prozent auf 35,1 Milliarden Dollar. Treiber waren Zuwächse im Geschäft mit Flugzeugtriebwerken und im Öl- und Gasgeschäft. In der Finanzsparte des Konzerns, GE Capital, sank der Umsatz hingegen um drei Prozent. dpa

VOLKS- UND RAIFFEISENBANKEN

Zuwächse bei Einlagen und Krediten

Die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland haben im ersten Halbjahr bei Einlagen und Krediten zulegen können. Die 304 Institute, für die der Genossenschaftsverband spricht, verzeichneten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 bei Kundeneinlagen ein Plus von 3,6 Prozent auf 138,6 Milliarden Euro. Das Kreditvolumen legte nach Angaben des Verbands vom Freitag um 4,1 Prozent auf 111,5 Milliarden Euro zu. Gemessen an den Zahlen für das Gesamtjahr 2012 stagnierten die Einlagen, das Plus bei den Krediten fiel geringer aus. dpa

SCANIA

VW-Tochter steigert Umsatz

Die Auftragsbücher bei der schwedischen Volkswagen-Tochter Scania sind wieder besser gefüllt. Im zweiten Quartal lag der Auftragsstand bei rund 22 560 Nutzfahrzeugen, wie das Unternehmen am Freitag in Södertälje mitteilte. Auch aus Europa seien wieder mehr Aufträge eingegangen. Hier rechnet das Unternehmen vor allem damit, dass alte Lkw-Flotten in absehbarer Zeit ersetzt werden müssen. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr 2013 um sieben Prozent auf umgerechnet rund 4,8 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern sank indes gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 um acht Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen (446 Millionen Euro). Als Grund wurde unter anderem der heftige Preiswettbewerb angeführt. dpa

ELECTROLUX

Schweden erwarten Trendwende

Trotz der weiterhin schwachen Nachfrage nach Haushaltsgeräten in Europa rechnet der schwedische Electrolux-Konzern („AEG“) mit einer baldigen Trendwende. „Mit Blick auf das nächste Jahr und darüber hinaus erwarten wir, dass sich die Nachfrage in Europa erholen wird“, erklärte Konzernchef Keith McLoughlin am Freitag. Der Nettoertrag des Unternehmens ging im zweiten Quartal dieses Jahres um acht Prozent auf 642 Millionen Kronen (rund 74,7 Millionen Euro) zurück. Der Umsatz blieb mit umgerechnet 3,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa gleich. dpa

HUAWEI

Chinesen sollen spioniert haben

Der frühere CIA-Chef Michael Hayden hat den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei der Spionage bezichtigt. Er sei sich sicher, dass der Konzern Peking mit geheimen Informationen versorge, sagte der ehemalige Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes am Freitag der „Australian Financial Review“. Der Hersteller von Telekommunikationsausrüstung stelle eine eindeutige Gefahr für die nationale Sicherheit der USA und Australiens dar, sagte Hayden. Das Unternehmen bestreitet dies. Nach Haydens Einschätzung liegen westlichen Nachrichtendiensten konkrete Beweise vor. AFP

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