UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DAIMLER

Autobauer plant Onlineshops

Der Autobauer Daimler will sein Absatzziel für 2013 auch mit Hilfe neuer Vertriebswege erreichen. „Wir haben im zweiten Halbjahr vor, noch mal eine Ladung draufzulegen, um auf über 1,4 Millionen Fahrzeuge zu kommen“, sagte Vertriebsvorstand Joachim Schmidt am Dienstag. Daimler will die Konkurrenten BMW und Audi bis 2020 unter anderem beim Absatz überholen. Dazu soll es noch in diesem Jahr erste Onlineshops geben. Zudem soll sich die Zahl der Markenauftritte in Innenstädten bis 2020 auf weltweit 40 Läden verdoppeln. Junge Leute sollen außerdem gezielt über sogenannte Pop-up-Stores, temporäre Läden und Pavillons angesprochen werden. Konkrete Angaben zum Investitionsvolumen machte Schmidt nicht. dpa

THIELERT

Chinesen kaufen Motorenhersteller

Der chinesische Staatskonzern AVIC International übernimmt den deutschen Motorenhersteller Thielert mit Standorten im sächsischen Lichtenstein, Altenburg und Hamburg. Das teilte der Insolvenzverwalter am Dienstag mit. Das Unternehmen firmiert künftig unter dem Namen Technify Motors GmbH. Alle Standorte mit reichlich 200 Arbeitsplätzen sollen erhalten bleiben. Thielert hatte bereits vor fünf Jahren Insolvenz angemeldet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. dpa

HEIDELBERGER DRUCK

Maschinenbauer sucht Partner

Um in die schwarzen Zahlen zu kommen, will der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen verstärkt auf strategische Partnerschaften setzen. „Es muss nicht immer unsere eigene Technologie sein“, sagte Vorstandschef Gerold Linzbach am Dienstag auf der Hauptversammlung. Rund 1500 Aktionäre waren anwesend. Der Konzern war in den vergangenen Jahren ins Trudeln geraten: Hinter ihm liegen fünf Jahre mit jeweils dreistelligen Millionenverlusten. dpa

RYANAIR

Anteil an Air Lingus wird verkauft

Ryanair ist im Kartellstreit mit den britischen Behörden zum Verkauf seines Anteils am Rivalen Aer Lingus bereit. Man werde die 29 Prozent ohne Bedingungen an eine Fluglinie aus der EU verkaufen, die dafür biete, teilte Europas größter Billigflieger am Dienstag mit. Experten sprachen von einem Schritt, mit dem der Easyjet-Rivale einem Zwangsverkauf zuvorkommen wolle. “Das ändert nichts, denn es gibt keinen offensichtlichen Käufer“, sagte Donal O'Neill von Goodbody Stockbrokers. Mit dem Angebot solle vermutlich der Ausgangspunkt für ein Berufungsverfahren gegen den zu erwartenden Zwangsverkauf geschaffen werden. rtr

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