UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

UNILEVER

Wachstum nur in Schwellenländern

Eine robuste Nachfrage in den Schwellenländern hat dem britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever ein Umsatzplus beschert. Im zweiten Quartal seien fünf Prozent mehr verkauft worden, teilte der Hersteller von Magnum- Eis, Knorr-Suppen, Rexona-Deos und Dove-Pflegeprodukten mit. In den Schwellenländern lag das Plus bei 10,3 Prozent. Wegen der Konjunkturflaute in Europa und den USA ging dort der Umsatz um 1,3 Prozent zurück. rtr

DAIMLER

Kooperation mit Aston Martin

Zwei Premium-Autobauer rücken enger zusammen. Mercedes-Benz wird für Modelle des Luxus-Sportwagenherstellers Elektrik- und Elektronik-Bauteile liefern, teilte Daimler mit. Die Mercedes-Tuningtochter AMG beliefert die Briten mit Motoren. Daimler werde zusätzlich in mehreren Schritten ohne finanziellen Aufwand bis zu fünf Prozent der Anteile an Aston Martin und den Beobachterstatus im Vorstand erhalten. rtr

ROLLS-ROYCE

Gewinnsprung reicht nicht

Der britische Triebwerksbauer Rolls- Royce will trotz einer Gewinnsteigerung einen Sparkurs einschlagen. Es gebe noch einiges zu verbessern, sagte Konzernchef John Rishton am Donnerstag zur Vorlage der Halbjahresbilanz. Der Vorsteuergewinn wuchs um 34 Prozent auf 840 Millionen Pfund. Den Umsatz steigerte der Branchenzweite hinter General Electric (GE) um 27 Prozent auf 7,3 Milliarden Pfund. rtr

HYUNDAI

Zweistellige Umsatzrendite

Trotz eines leichten Gewinnrückgangs im zweiten Quartal bleibt der Autobauer Hyundai so profitabel wie deutsche Oberklasse-Hersteller. Zwar sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Trotzdem kam Hyundai auf die für einen Massenhersteller beachtliche Rendite von 10,4 Prozent – in diesem Bereich sind sonst die VW-Tochter Audi oder BMW unterwegs. Vor allem das starke China-Geschäft (plus 30 Prozent Absatz) ließ den Konzernumsatz steigen. rtr

SAC

USA klagen Hedgefonds an

Die USA klagen einen der mächtigsten Hedgefonds des Landes wegen Insiderhandel an. Die Bundesstaatsanwaltschaft von Manhattan ist überzeugt, dass SAC Capital Advisors bei seinen Spekulationen jahrelang verbotenerweise Tipps von Informanten aus verschiedenen Firmen genutzt hat. Das ungesetzliche Verhalten sei „umfangreich, weit verbreitet und ohne Beispiel in der Hedgefonds-Industrie“ gewesen, hieß es in der Anklageschrift. „Zahlreiche Mitarbeiter“ hätten dabei mitgemacht, angespornt von den Rahmenbedingungen im Unternehmen. SAC verwaltete nach Angaben des „Wall Street Journal“ rund 14 Milliarden Dollar . rtr

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