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ENBW

Versorger bleibt unter Druck

Der drittgrößte deutsche Energiekonzern EnBW hat sich nach wie vor nicht von den Auswirkungen des Atomausstiegs erholt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um neun Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss brach jedoch um 65 Prozent ein – auf 190,5 Millionen Euro. Als Gründe werden die gesunkenen Strompreise sowie höhere Aufwendungen durch neue Gesetze genannt. Der Konzern, dessen Aktien fast ausschließlich vom Land Baden-Württemberg und einem Kommunalverband gehalten werden, verkaufte im ersten Halbjahr rund 64 Milliarden Kilowattstunden, 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr. dpa

STARBUCKS

Umsatz steigt

Die Kaffeehauskette Starbucks hat ihren Umsatz im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent auf unterm Strich 418 Millionen Dollar, wie Firmenchef Howard Schultz am Sitz in Seattle erklärte. Selbst in Europa liefen die Geschäfte nach einer Stagnation wieder besser. Die Kette plant, im kommenden Geschäftsjahr 1400 Standorte neu zu eröffnen. Zuletzt waren es weltweit gut 1900. dpa

UBS

US-Hypothekenstreit beigelegt

Die Schweizer Großbank UBS hat zur Beilegung des Rechtsstreits mit den US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac 885 Millionen Dollar gezahlt. Das teilte die US-Behörde Federal Housing Finance Agency in Washington mit. Die UBS zahlte 415 Millionen Dollar an Fannie Mae und 470 Millionen an Freddie Mac. Trotz der hohen Sonderzahlung konnte die größte Schweizer Bank ihren Gewinn im zweiten Quartal deutlich auf 690 Millionen Franken steigern – nach 425 Millionen Franken im Vorjahr. dpa

TOYOTA

GM und VW rücken näher

Toyota hat seine Stellung als weltgrößter Autobauer im ersten Halbjahr gegen General Motors und VW verteidigt. Wie die Toyota-Gruppe am Freitag bekannt gab, wurden in den ersten sechs Monaten 2013 insgesamt 4,9 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – ein Minus von 1,2 Prozent. Die Nummer zwei, GM, konnte den Absatz um 3,9 Prozent auf 4,85 Millionen Autos steigern, gefolgt von VW mit rund 4,7 Millionen Autos und einem Plus von 5,5 Prozent. dpa

RENAULT

Sparmaßnahmen zeigen Wirkung

Harte Sparmaßnahmen haben dem zweitgrößten französischen Autobauer Renault ein unerwartet starkes erstes Halbjahr beschert. Der Volkswagen-Konkurrent verdiente operativ 583 Millionen Euro und damit fast 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Gesamtergebnis wurde allerdings von Sonderposten stark belastet. Es sank von 734 auf nur noch 39 Millionen Euro. dpa

MESSE BERLIN

Neue Personalchefin ernannt

Julia Borggräfe ist die neue Leiterin des Bereiches Personal (Human Resources) der Messe Berlin. Die 39-Jährige folgt auf Barbara Grimming, die in den Ruhestand verabschiedet wurde, wie die Messe Berlin am Freitag erklärte. Borggräfe ist promovierte Juristin für Arbeitsrecht und arbeitete unter anderem als Unternehmensberaterin. spi

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