UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

MAN

In der Flaute

Die schwächelnde Weltwirtschaft hat den Münchner Lastwagen- und Maschinenbauer weiter im Griff. „Leider sehen wir noch immer keine nennenswerte Erholung der Weltwirtschaft“, sagte der Chef der VW-Tochter, Georg Pachta-Reyhofen. Auch wegen Rückückstellung in Höhe von 146 Millionen Euro fiel der operative Gewinn zwischen April und Juni von 219 auf 72 Millionen Euro. dpa

SANTANDER

Gewinnplus trotz Spanien-Krise

Die spanische Großbank Santander hat im ersten Halbjahr 2013 ein deutliches Gewinnplus erzielt. Wie das größte Geldhaus des Landes in Madrid mitteilte, kletterte der Netto-Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28,9 Prozent auf 2,255 Milliarden Euro. Damit erreichte man im ersten Halbjahr fast das Gesamtergebnis von 2012. In Lateinamerika erzielte Santander 51 Prozent seines Gewinns. In Spanien hingegen fiel der Überschuss um 27 Prozent. dpa

FRESENIUS

Gewinnrückgang bei Medical Care

Der Medizinkonzern Fresenius muss Gewinnabstriche bei der Tochter Fresenius Medical Care hinnehmen. Der Überschuss sank im ersten Halbjahr auf 198 (Vorjahr: 289) Millionen Euro. Dennoch soll das Ergebnis im laufenden Jahr um elf bis 14 Prozent steigen. Der Umsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr um acht Prozent auf zehn Milliarden Euro. dpa

LINDE

Auf Rekordkurs

Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer bleibt auch dank der Übernahme des US-Medizindienstleisters Lincare auf Rekordkurs. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um gut 13 Prozent auf 342 Millionen Euro, der Umsatz um elf Prozent auf 4,22 Milliarden Euro.dpa

FIAT

Chrysler rettet Quartalsumsatz

Der kriselnde italienische Autobauer profitiert weiter von seiner US-Tochter. Dank des guten Geschäfts bei Chrysler steigerte der Konzern seinen Gewinn im zweiten Quartal auf 435 Millionen Euro gegenüber 239 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Fiat allein machte jedoch wie im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 247 Millionen Euro. dpa

JP MORGAN

Strafe wegen Manipulation

JP Morgan Chase muss wegen der mutmaßlichen Manipulation des US-Strommarkts tief in die Tasche greifen. Die größte Bank des Landes zahlt im Rahmen eines Vergleichs mit der Aufsichtsbehörde FERC insgesamt 410 Millionen Dollar, teilte die Federal Energy Regulatory Commission mit. dpa

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