UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

LUFTHANSA

Erste Klasse wird teurer

Die Lufthansa bittet ihre Premiumkunden künftig stärker zur Kasse. Auf Langstreckenflügen müssen Passagiere der Business und First Class künftig pro Strecke einen Treibstoffzuschlag von 170 bis 192 Euro bezahlen – 50 Euro mehr als bislang, wie Europas größte Fluggesellschaft am Mittwoch mitteilte. Die Erhöhung gilt auch für Flüge der Konzerntöchter Swiss und Austrian Airlines sowie der belgischen Brussels Airlines. Die Erhöhung gilt ab dem 7. August. dpa

PANASONIC

Japaner steigern Gewinn

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat den Betriebsgewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres dank Kostensenkungen und des schwächeren Yen deutlich erhöht. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, zog der operative Ertrag zwischen April und Juni um 66,3 Prozent auf 64,2 Milliarden Yen (424 Millionen Euro) an. Unterm Strich stieg der Gewinn um 842 Prozent auf 107,8 Milliarden Yen. Der Umsatz konnte um 0,6 Prozent auf 1,8 Billionen Yen angehoben werden. dpa

VW

Autobauer ist wieder auf Kurs

Europas größter Autobauer Volkswagen hat trotz der hartnäckigen Absatzkrise auf dem Heimatkontinent im zweiten Quartal Boden gut gemacht. Zwischen April und Ende Juni schnitt VW beim operativen Ergebnis besser ab als erwartet und fuhr mit 3,44 Milliarden Euro sogar leicht mehr ein (plus 1,8 Prozent) als im zweiten Viertel des Vorjahres. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 8,5 Prozent auf 52,1 Milliarden Euro zu.dpa

OSRAM

Umsatz geht zurück

Der Lichtspezialist Osram hat auch im dritten Geschäftsquartal die Umbrüche in der Branche zu spüren bekommen. Bei den Münchnern schrumpfte der Umsatz in der Zeit zwischen April und Ende Juni um zwei Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, wie die ehemalige Siemens-Tochter am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) schnellte von sechs Millionen auf 22 Millionen Euro nach oben. Der Gewinn unter dem Strich sackte indes um drei Viertel auf 14 Millionen Euro ab. Für das laufende Geschäftsjahr (30. September 2013) rechnet der Vorstand nun aber mit einem Überschuss. dpaOSRAM AG]

AIR FRANCE

Airline streicht weitere 2600 Stellen Die angeschlagene Fluggesellschaft Air France will mit zusätzlichem Stellenabbau die Krise bekämpfen. Dazu sollen nach Gewerkschaftsangaben bis zu 2600 Arbeitsplätze zusätzlich wegfallen. Im ersten Halbjahr 2013 musste der Konzern ein operatives Minus von 451 Millionen und einen Nettoverlust von 793 Millionen Euro verzeichnen. dpa

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