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Foto: AFP
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TOYOTA

Ex-Chef Toyoda gestorben

Ein langjähriger Chef des japanischen Autokonzerns Toyota, Eiji Toyoda, ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Toyoda, ein Cousin des Firmengründers Kiichiro Toyoda, starb nur wenige Tage nach seinem Geburtstag an Herzversagen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eiji Toyoda leitete den Konzern von 1967 bis 1982. Unter seiner Leitung trieb der Konzern die Massenproduktion voran und expandierte ins Ausland. Heute ist Toyota der größte Autohersteller der Welt. AFP

LLOYDS

Britischer Staat verkauft Aktien

Fünf Jahre nach der Teilverstaatlichung der britischen Großbank Lloyds Banking Group hat der Staat einen kleinen Teil seiner Anteile für Milliarden verkauft. Die Aktien – Anteile in Höhe von sechs Prozent an der Bank – brachten 3,2 Milliarden Pfund (3,8 Milliarden Euro) ein, wie das mit der Verwaltung der staatseigenen Bankaktien beauftragte Unternehmen UK Financial Investments mitteilte. Die Regierung hatte am Montag angekündigt, sich auch von den restlichen Anteilen trennen zu wollen. AFP

JPMORGAN

Hohe Strafe für mangelnde Kontrolle

Das Debakel um einen 6,2 Milliarden Dollar hohen Spekulationsverlust dürfte JP Morgan Chase weiteres Geld kosten. Wie mehrere US-Medien berichteten, drohen Amerikas größter Bank nun auch noch Strafen wegen unzulänglicher Kontrollen über mehr als 700 Millionen Dollar (524 Millionen Euro). Die „Financial Times“ schrieb unter Berufung auf eingeweihte Personen sogar von mehr als 800 Millionen Dollar. Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien wollen die Bank für mangelhafte Risikokontrollen zur Verantwortung ziehen. Eine Londoner Abteilung hatte den Milliardenverlust im vergangenen Jahr mit Derivategeschäften angehäuft. Das Ausmaß des Desasters blieb der New Yorker Zentrale lange verborgen. dpa

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