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BMW ZUM I3]BMW LEIPZIG]AIR FRANCE

Fluggesellschaft kappt 2800 Stellen

Air France streicht wegen der anhaltenden Branchenflaute 2800 Stellen. Am Mittwoch sei mit den Gewerkschaften über das Vorhaben gesprochen worden, teilte der Lufthansa-Rivale mit. Der Schritt sei notwendig, um Kosten zu senken. Im Gesamtjahr werde die Fluggesellschaft das Ziel verpassen, die Gewinnschwelle zu erreichen. Es wäre das sechste Jahr in Folge mit einem Betriebsverlust. „Wir befinden uns in einer Schwächephase“, sagte Air-France-Chef Frederic Gagey. Die Fluglinie steckt bereits mitten im Umbau und hat schon mehr als 5000 Stellen gestrichen. rtr

SWISSCOM

Datenleck bei Telefonkonzern

Der Schweizer Telekomkonzern Swisscom hat ein Datenleck entdeckt. Vier Datenbänder mit Sicherungsdaten aus den Jahren 2008 bis 2010, darunter interne Daten wie E-Mails von Mitarbeitern, seien bei der „Neuen Zürcher Zeitung“ aufgetaucht, teilte das Unternehmen mit. Es sei nicht auszuschließen, dass auch Kundendaten betroffen sind. Swisscom geht davon aus, dass die Datenbänder entwendet wurden, und hat eine interne Untersuchung eingeleitet sowie Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Die „NZZ“ habe drei der Bänder an Swisscom zurückgegeben und ein Band an ihre Quelle. Der Konzern will alles daransetzen, auch in den Besitz dieser fehlenden Daten zu kommen. rtr

INDITEX

Absatz zieht an

Die spanische Zara-Mutter Inditex rechnet mit einem deutlichen Anziehen der Geschäfte bis Jahresende. Bereits zu Beginn des dritten Quartals habe der Umsatz um zehn Prozent zugelegt und lasse auf eine Erholung im laufenden zweiten Halbjahr schließen, teilte die weltgrößte Modekette am Mittwoch mit. Zu Inditex gehören insgesamt acht Marken, darunter Massimo Dutti und Bershka. Größter Rivale ist die schwedische Kette Hennes & Mauritz, die wegen des kühlen Wetters zu Jahresbeginn ebenfalls auf großen Teilen der Frühjahrskollektion sitzen geblieben war. rtr

ALSTOM

Turbinenhersteller muss mehr sparen

Wegen der Wirtschaftsflaute verschärft der französische Siemens-Rivale Alstom seinen Sparkurs. Angesichts der ungewissen Aussichten und eines geringeren Wachstums als noch vor einem Jahr angenommen, müsse der Hersteller von Turbinen für Kraftwerke oder Windanlagen sowie des Hochgeschwindigkeitszugs TGV zusätzliche Kostensenkungen vornehmen, kündigte Konzern-Chef Patrick Kron in der Zeitung „Les Echos“ vom Mittwoch an. „Das heißt nicht, dass wir Forschung und Entwicklung stoppen oder nicht mehr investieren ... wir werden aber wo immer möglich die Kostenschrauben anziehen“, sagte er. Details nannte er nicht. rtr

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