UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

EASYJET

Neue Stellen in Berlin und Hamburg

Die Fluggesellschaft Easyjet baut eine neue Basis in Hamburg auf und erweitert ihre Flotte in Berlin. In der Hauptstadt wird die bestehende Flotte im Frühjahr 2014 um ein Flugzeug erweitert, wodurch 30 neue Stellen entstehen sollen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In der Hansestadt sollen mit dem Aufbau einer Flotte rund 100 Arbeitsplätze im Bereich Crew und 60 Arbeitsplätze auf der Basis geschaffen werden. Hamburg wird damit nach Berlin der zweite deutsche Standort für die Fluglinie. Tsp

AIR FRANCE-KLM

Einschnitte bei Alitalia verlangt

Die strauchelnde Fluglinie Alitalia kann nur bei einem grundlegenden Umbau auf Hilfe ihres Großaktionärs Air FranceKLM hoffen. „Air France, KLM und Alitalia würden zusammen eine großartige europäische Fluggesellschaft bilden“, sagte der Chef des Unternehmens, Alexandre de Juniac, am Donnerstagabend dem französischen Fernsehsender LCI. Ohne eine gründliche Umstrukturierung von Alitalia könne man aber kein Geld in die Fluglinie stecken. Air France-KLM fährt einen harten Sparkurs und streicht tausende Arbeitsplätze vor allem im Frankreich-Geschäft. Mit einem Anteil von 25 Prozent ist sie der größte Aktionär von Alitalia. Angesichts der Schieflage der Gesellschaft hielten sich die Kunden im September mit Buchungen zurück. dpa

RWE

Interessenten für Dea gesucht

Der Energieversorger RWE treibt Insidern zufolge den Verkauf seiner milliardenschweren Öl- und Gasfördertochter Dea voran. Der Konzern habe Interessenten aufgefordert, bis Ende Dezember Gebote einzureichen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Interesse hatte bereits die BASF-Tochter Wintershall angemeldet. Zu den Interessenten könnten zudem Finanzinvestoren wie Blackstone und KKR gehören, sagten zwei Insider. RWE-Chef Peter Terium hatte im Frühjahr den Verkauf von Dea angekündigt. Finanzkreisen zufolge könnte der Essener Versorger für Dea bis zu fünf Milliarden Euro erhalten. rtr

DOUGLAS

Einkauf in Frankreich

Der Douglas-Konzern steht einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Kauf der französischen Parfümerie- und Kosmetikkette Nocibe. Die Firmen hätten sich auf eine Preisbasis und auf die Finanzierung geeinigt, berichtete die Zeitung „Les Echos“ am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Der Wert von Nocibe, das dem Finanzinvestor Charterhouse gehört, werde auf 500 bis 550 Millionen Euro taxiert. rtr

GENERAL ELECTRIC

Siemens-Wettbewerber läuft rund

Das Schrumpfen seiner Finanzsparte hat den Mischkonzern General Electric im vergangenen Vierteljahr Gewinn und Umsatz gekostet. Der Siemens-Rivale verdiente netto mit 3,2 Milliarden Dollar nach Angaben vom Freitag etwa acht Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz sank um 1,5 Prozent auf 35,7 Milliarden Dollar. Für das schwächere Ergebnis seien auch Devisenschwankungen verantwortlich, erklärte GE. Abgesehen von diesen Belastungsfaktoren lief das Geschäft bei GE offenbar rund: Das Unternehmen konnte den Gewinn in sechs seiner sieben Industriesparten steigern. Zudem verbuchte GE den größten Auftragsbestand seiner Geschichte. rtr

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