UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DAIMLER

Gericht weist Betriebsratsklage ab

Das Stuttgarter Arbeitsgericht hat am Freitag eine Klage um die Höhe der Bezahlung von Daimler-Betriebsräten abgewiesen. Die Anträge seien teilweise unzulässig oder auch unbegründet gewesen, sagte Richterin Susanne Schräjahr-Nüßle zur Begründung. Eine ausführlichere Urteilsbegründung lag zunächst noch nicht vor. Sechs Arbeitnehmervertreter hatten kritisiert, dass der Autobauer einigen Kollegen zu viel zahle. Die Vergütung entspreche nicht den gesetzlichen Vorgaben. Daimler hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Alle gesetzlichen Bestimmungen würden eingehalten. dpaDAIMLER AG]

RYANAIR

Zwei Handgepäckstücke erlaubt

Der Billigflieger Ryanair lockert die Bedingungen für seine Passagiere und erlaubt statt nur einem bald ein zusätzliches kleines Handgepäckstück. Zudem wird das Aufgeben von Koffern am Schalter billiger, wie die irische Fluglinie am Freitag bekannt gab. Die Regelungen sollen in den kommenden Monaten in Kraft treten und spätestens Ende März 2014 umgesetzt sein. „Wir hören unseren Kunden zu und reagieren auf sie“, erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Er hatte Anfang der Woche herbe Kritik einstecken müssen, als er sich beim Internetdienst Twitter Kundenkommentaren stellte. Ryanair kämpft derzeit mit einer schwächeren Nachfrage. dpa

HOCHTIEF

Mehr Arbeitsplätze bedroht

Der Baukonzern Hochtief will weitere Arbeitsplätze in seinem Europageschäft abbauen. Der Konzern wolle in der Sparte Solutions flexibler, schlanker und damit wettbewerbsfähiger werden und müsse deshalb seine „Strukturen reduzieren“, sagte ein Sprecher am Freitag. Eine genaue Zahl nannte er nicht. In Hochtief nahestehenden Kreisen hieß es, es gehe um eine „hohe dreistellige Zahl“ an Arbeitsplätzen. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet, Konzernchef Marcelino Fernandez wolle mindestens 800 Stellen streichen, im schlimmsten Falle sogar bis zu 2000 Stellen. Überwiegend betreffe der Abbau Deutschland. dpaHOCHTIEF AG]

LUFTHANSA

Rechenzentren werden ausgegliedert

Die Lufthansa will einen großen Teil ihrer IT-Tochter aus dem Konzern ausgliedern. Es sei geplant, den Infrastrukturbereich mit rund 1300 Mitarbeitern in eine Partnerschaft mit einem internationalen Anbieter zu überführen, sagte eine Sprecherin der Lufthansa Systems AG am Freitag. Auch 1000 Mitarbeiter in Deutschland seien betroffen. Grund für den Umbau ist der interne Kostendruck. dpa

PRIMARK

Textilkonzern zahlt Entschädigung
Der Textilkonzern Primark zahlt den Opfern des Fabrikeinsturzes in Bangladesch eine höhere Entschädigung. Die 550 Mitarbeiter des Primark-Zulieferers New Wafe Bottom erhalten den Angaben vom Donnerstag zufolge weitere drei Monatsgehälter. Es ist das dritte Mal, dass Primark die Beschäftigten finanziell unterstützt. Der Textildiscounter ist bislang der erste große Konzern, der in Bangladesch für das Unglück vor sechs Monaten mit mehr als 1120 Toten eine Entschädigung zahlt. Für alle gut 3600 von dem Einsturz betroffenen Arbeiter stellte Primark bislang kurzfristig etwa zwei Millionen Dollar zur Verfügung. Eine Lösung für langfristige Entschädigungen lässt allerdings noch auf sich warten.rtr

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