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AIR FRANCE-KLM

Franzosen zweifeln am A380

Dem Flugzeugbauer Airbus drohen beim weltgrößten Passagierjet A380 weitere Abbestellungen. Die Fluggesellschaft Air France-KLM zweifelt, ob sie die letzten zwei ihrer insgesamt zwölf bestellten Maschinen des Typs tatsächlich abnimmt. Möglicherweise werde sie die beiden Aufträge auf andere Modelle umschreiben lassen, sagte Air France-KLM-Chef Alexandre de Juniac am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen. Die EADS-Tochter Airbus will in diesem Jahr Bestellungen für 25 Exemplare der A380 hereinholen. Bis Ende September war davon noch keine einzige eingegangen, stattdessen standen drei Stornierungen zu Buche. Fluggesellschaften in aller Welt halten sich seit längerem mit Aufträgen für ganz große Maschinen wie die A380 und die Boeing 747-8 zurück. dpa

SONY

Gewinnziele gesenkt

Sony hat bei seinem Konzernumbau einen Rückschlag einstecken müssen. Der japanische Elektronikkonzern kassierte am Donnerstag nach einem Quartalsverlust seine Gewinnziele für das Geschäftsjahr. Lediglich zwei von acht Sparten schafften es zuletzt in die schwarzen Zahlen. Nach anfänglichen Anzeichen für eine Erholung machte auch die Fernsehgeräte-Sparte wieder ein Minus. Hinzu kam ein schwächelnder Videokamera-Absatz sowie ein Nachfrageeinbruch bei Computern. Für das im März endende Geschäftsjahr rechnet der Konzern maximal mit einem Betriebsgewinn von rund 1,3 Milliarden Euro. Bisher hatte er 1,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. rtr

BOMBARDIER

Weniger Bestellungen

Das kanadische Unternehmen Bombardier hat angesichts von weniger Bestellungen und Auslieferungen einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Unter dem Strich verringerte sich das Ergebnis im dritten Quartal um 15 Prozent auf 147 Millionen Dollar, wie der Konkurrent von Siemens und der Airbus-Mutter EADS mitteilte. In der Flugzeugsparte ging der Umsatz um 13 Prozent auf zwei Milliarden Dollar zurück. Der weltweit viertgrößte Hersteller lieferte in den drei Monaten 45 Maschinen aus und damit zwölf weniger als im Vorjahreszeitraum. Dagegen stieg der Umsatz in der Zugsparte um elf Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. rtr

ADIDAS/ NIKE

Vorwürfe von Greenpeace

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den Sportartikel- und Textilherstellern Adidas und Nike fehlenden Eifer bei der Entgiftung ihrer Produktion vorgeworfen. Zwar hätten die Konzerne sich im Rahmen der Greenpeace-Kampagne „Detox“ zum Gift-Ausstieg bis 2020 verpflichtet, ließen nun aber „Taten vermissen“, teilte die Organisation in Hamburg mit. Adidas wies die Vorwürfe zurück und erklärte, diese basierten nicht auf Fakten. Das Unternehmen erfülle alle vereinbarten Vorgaben. AFP

SOLARWORLD/ CENTROTHERM

Solar-Nachfrage sinkt

Die ohnehin vom Preisverfall gebeutelten Solarfirmen wie Solarworld oder Centrotherm müssen nun auch einen anhaltenden Nachfrageeinbruch verkraften. In den ersten neun Monaten 2013 wurden nur noch Anlagen mit einer Kapazität von rund 2700 Megawatt auf Dächer und Felder gesetzt, meldet die Bundesnetzagentur. Im Vorjahreszeitraum war es noch mehr als das Doppelte. Nach der rasant hohen Zahl der Neuinstallationen der vergangenen Jahre hatte die Bundesregierung drastische Förderkürzungen durchgesetzt.rtr

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