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DEUTSCHE BAHN

Zu viel für Bahnhöfe verlangt

Die Deutsche Bahn hat von ihren Konkurrenten jahrelang zu hohe Preise für die Benutzung ihrer Bahnhöfe verlangt. Das geht aus einem unveröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe hervor, der dpa vorliegt. Es geht dabei um eine Klage des niedersächsischen Unternehmens Metronom gegen das 2005 von der Bahn eingeführte Preissystem. Das Kammergericht Berlin hatte Metronom im Januar recht gegeben und die Bahn zu Rückzahlungen verurteilt. Eine Revision ließ das Berliner Gericht nicht zu. Die Beschwerde der Bahn gegen die Entscheidung wies der BGH zurück. dpa

DUSSMANN

Großauftrag aus Italien

Dussmann hat einen Auftrag aus Italien erhalten. Die italienische Tochtergesellschaft der Dussmann Group konnte eine Ausschreibung der staatlichen Agentur für öffentliche Verträge über Dienstleistungen in allen öffentlichen Schulen in den Regionen Toskana und Apulien für sich entscheiden, teilte das Unternehmen mit. Zu den Leistungen gehören demnach die Reinigung der Schulen, die Grünanlagenpflege, Flächen- und technisches Management sowie der Betrieb eines Call Centers. Der Vertrag in zweistelliger Millionenhöhe zähle zu den größten Aufträgen von Dussmann Italien. Tsp

BMW

i3 erhält Abzug beim Crashtest

Das von BMW mit großem Werbeaufwand angepriesene Elektroauto i3 hat bei Crashtests des ADAC nicht die volle Punktzahl erreicht. Die in Teilen aus Karbon bestehende Karosserie des Wagens habe sich bei Kollisionsversuchen zwar als stabil erwiesen, jedoch lasse der Fußgängerschutz zu wünschen übrig, monierte der Automobilclub. Die ADAC-Prüfer kritisierten vor allem, dass die Vorderkante und die Ränder der Motorhaube sowie die Pfosten der Windschutzscheibe zu hart seien.rtr

DAIMLER

Leiharbeiter statt Werkverträge

Der Autobauer Daimler zieht aus der wachsenden Kritik an Werkverträgen Konsequenzen und beschäftigt seinem Betriebsrat zufolge mehr als tausend Mitarbeiter mit Werkverträgen künftig als Leiharbeiter. Im größten Werk in Sindelfingen seien 1400 Entwickler und IT-Fachleute betroffen, bestätigte der Gesamtbetriebsrat am Mittwoch einen Bericht der “Stuttgarter Nachrichten“. Sie werden durch die Umwandlung in ein Leiharbeitsverhältnis rechtlich besser gestellt, da sie dann einen Anspruch auf tarifliche Zuschläge und eine Festanstellung nach 24 Monaten haben. rtr

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