Wirtschaft : UNTERNEHMEN

RYANAIR

Erfolg vor Europa-Gericht

Vergünstigungen für Billigflieger sind nicht von vornherein unzulässig, nur weil sie von öffentlichen Trägern gewährt werden. Das entschied am Mittwoch das europäische Gericht erster Instanz auf Klage von Ryanair gegen die EU-Kommission. Damit erklärte das Gericht eine Rückforderung für Vergünstigungen am Flughafen Brüssel Süd Charleroi für nichtig. Die Kommission muss den Fall nun neu prüfen (Az: T-196/06). Ryanair in Dublin begrüßte das Urteil und forderte die EU-Kommission auf, ihre Beihilfeverfahren zu acht weiteren europäischen Flughäfen, darunter Berlin-Schönefeld, einzustellen. AFP

DEUTSCHE BANK

Schlappe gegen Kirch

Die Deutsche Bank hat im Streit mit Medienunternehmer Leo Kirch eine Schlappe einstecken müssen. Das Landgericht Frankfurt untersagte der Bank am Mittwoch, die Genehmigungsbeschlüsse der diesjährigen Hauptversammlung für Kapitalerhöhungen im Handelsregister eintragen zu lassen, solange diese juristisch von Kirch angefochten werden. Ein Antrag der Bank sei zurückgewiesen worden, sagte ein Gerichtssprecher. Damit kann die größte deutsche Bank vorerst nicht auf das neue genehmigte Kapital in Milliardenhöhe zugreifen. rtr

APPLE

Jobs tritt bei Mac World nicht auf

Der Chef des US-Computerbauers Apple, Steve Jobs, wird bei der Messe Mac World im Januar erstmals nicht selbst auftreten. Die zentrale Rede auf der Schau werde Marketingchef Philip Schiller halten, kündigte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) an. Auch werde sich der Konzern nach dem Auftritt 2009 vollkommen von der Messe zurückziehen. Die Mac World findet seit 1985 in San Francisco statt. Die Absage Jobs verstärkte wieder Gerüchte über einen schlechten Gesundheitszustand des Unternehmenschefs. Diese hatten den Kurs der Apple-Aktie in den vergangenen Wochen sinken lassen. AFP

ARCELOR-MITTAL

600 Stellen in Deutschland bedroht

Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal streicht nach Gewerkschaftsangaben 600 Arbeitsplätze in Deutschland. Dies sei Teil der Ende November angekündigten weltweit 9000 Streichungen, von denen 6000 auf Europa entfallen, sagten Gewerkschaftsvertreter am Dienstagabend nach einer Verwaltungsratssitzung in Luxemburg. Sie erwarten, dass der größte Stahlkonzern der Welt deutlich mehr Jobs als die geplanten 6000 in Europa abbauen wird. Von den geplanten Streichungen in Europa habe das Unternehmen bisher gut 5000 auf einzelne Länder verteilt.AFP

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