Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BOSCH

Elektroauto-Euphorie ist übertrieben

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch kritisiert die Diskussion über Elektrofahrzeuge als übertrieben euphorisch. „Die aktuelle Elektrofahrzeug-Euphorie ist schädlich für den Markt“, sagte Kraftfahrzeug-Chef Bernd Bohr dem Magazin „auto motor und sport“. Man dürfe dem Verbraucher nicht den Eindruck vermitteln, dass es 2010 ein Elektroauto gibt, das bezahlbar wäre und den heutigen Anforderungen entspreche. Zwar werde es Kleinserien vor 2015 geben, „aber die werden alle subventioniert sein“. dpa

CHANEL

Luxuskonzern streicht 200 Stellen

Der französische Luxusgüterhersteller Chanel trennt sich nach einem Zeitungsbericht zum Jahresende von rund 200 Mitarbeitern. Hintergrund sei die Konjunkturkrise, berichtete die französische Zeitung „La Tribune“. Nach Angaben der Gewerkschaft CGT liege die Wachstumsrate des Unternehmens in diesem Jahr bei null. Betroffen vom Arbeitsplatzabbau sind Mitarbeiter mit befristeten Verträgen sowie Zeitarbeiter. dpa

RATIOPHARM

Verkauf wird vorbereitet

Beim Generikahersteller Ratiopharm laufen nach einem Bericht der „Südwest Presse“ in Ulm die Vorbereitungen für einen Verkauf des Unternehmens. Anteile der beiden anderen zum Firmenimperium des Milliardärs Adolf Merckle gehörenden Unternehmen, Heidelberg-Cement und der Pharmagroßhändler Phoenix, könnten einem Treuhänder übergeben werden. Der Betriebsratsvorsitzende von Ratiopharm, Odo Maxein, halte den Verkauf für wahrscheinlich und „wohl nicht mehr zu vermeiden“. Eine Merckle-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern. dpa

AIRBUS

Zwölfter A380 wird ausgeliefert

Airbus will noch sein diesjähriges Auslieferungsziel für das Großraumflugzeug A380 erreichen und daher am Silvestertag in Hamburg die zwölfte Maschine an den Kunden Emirates übergeben. Das berichtet die französische Zeitung „Le Parisien“. Das elfte Exemplar sei am Sonnabend in Toulouse an die Fluggesellschaft Qantas gegangen. Im kommenden Jahr will Airbus insgesamt 21 Maschinen des Typs A380 abliefern. dpa

SIEMENS

Konzern soll Nigeria bestochen haben

Der Siemens-Konzern hat laut einem Zeitungsbericht für Aufträge in Nigeria millionenschwere Schmiergelder an die frühere Regierung des westafrikanischen Landes gezahlt. In den Jahren 2000 und 2001 habe Siemens „verdächtige Zahlungen“ in Höhe von 12,7 Millionen Dollar (neun Millionen Euro) geleistet, zitierte die nigerianische Zeitung „The Punch“ aus einem Bericht der US-Finanzaufsicht SEC. Von dieser Summe seien 4,5 Millionen Dollar als Bestechungsgelder für vier Aufträge an Mitarbeiter von Nigeria Telecommunications und das Kommunikationsministerium geflossen. Davon wurden laut Bericht 2,8 Millionen Dollar auf das Konto der „Ehefrau eines früheren nigerianischen Vizepräsidenten“ im US-Staat Maryland überwiesen. AFP

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