Wirtschaft : UNTERNEHMEN

WÜRTH

Krise trifft den Schraubenhändler

Die Konjunkturkrise hat die Erfolgssträhne des weltgrößten Schrauben- und Werkzeughändlers Würth gestoppt. Erstmals seit sieben Jahren ging der operative Gewinn des schwäbischen Unternehmens 2008 zurück, wie Würth nach vorläufigen Berechnungen mitteilte: 520 Millionen Euro Betriebsgewinn seien aber immer noch das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte (2007: 640 Millionen Euro). Der Umsatz von Würth wuchs im vergangenen Jahr um 3,9 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. rtr

YAHOO

Neue Chefin gefunden

Die Suche nach einem neuen Chef beim US–Internetkonzern Yahoo ist offenbar beendet. Den Spitzenjob solle die 60-jährige Carol Bartz übernehmen, eine ehemalige Chefin des Industriesoftware-Entwicklers Autodesk, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen. Eine Bestätigung gab es zunächst nicht. Der Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang war vor rund zwei Monaten als Konzernchef zurückgetreten. dpa

PSA PEUGEOT CITROËN

Deutlicher Absatzrückgang

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën hat 2008 deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Der Absatz sei binnen Jahresfrist um 8,7 Prozent auf 2,95 Millionen Einheiten gesunken, teilte das Unternehmen mit. In Westeuropa, dem wichtigsten Markt für den Konzern, gingen die Verkaufszahlen sogar um 10,5 Prozent zurück. Der Marktanteil habe dort jedoch bei 13,8 Prozent stabil gehalten werden können, hieß es. dpa

VOLVO

Lkw-Bauer streicht 1600 Stellen

Der schwedische Lkw-Hersteller Volvo streicht angesichts der schwachen Nachfrage 1600 Arbeitsplätze. Es gebe derzeit keine Anzeichen für eine Erholung, erklärte das Unternehmen. Volvo hatte zuletzt bereits mehrfach Stellen gestrichen. Nachdem die Auslieferungen im November um 21 Prozent eingebrochen waren, hatte der Lastwagenbauer auch Produktionsstopps angekündigt. dpa

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