Wirtschaft : UNTERNEHMEN

AUDI/FORD

Kurzarbeit in deutschen Werken

Die VW-Tochter Audi hat für die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm an sechs Tagen Kurzarbeit beschlossen. Rund 25 000 Beschäftigte seien von der Regelung betroffen, teilte das Unternehmen mit. Umgesetzt wird die Kurzarbeit vom 20. bis 27. Februar. Audi hatte am Donnerstag bereits einen fünftägigen Produktionsstopp im Werk Ingolstadt für die Zeit vom 23. bis 27. Februar angekündigt. Von den 13 000 Mitarbeitern werden in dem Werk 7500 kurzarbeiten, sagte ein Sprecher. Der US-Autobauer Ford plant Kurzarbeit in seinen deutschen Werken in Köln und Saarlouis. Der genaue Umfang sei noch unklar, sagte ein Ford-Sprecher am Freitag. dpa

SINN LEFFERS

Gläubiger unterstützen Sanierung

Die Gläubiger der insolventen Modehandelskette Sinn Leffers haben sich hinter den Sanierungsplan für das Unternehmen gestellt. Damit könne der Geschäftsbetrieb in den verbleibenden 25 Filialen mit etwa 2500 Mitarbeitern voll weitergeführt werden, teilte das Unternehmen mit. Ausschlaggebend war die Geschäftsentwicklung: Nach Firmenangaben lagen die Umsätze von August bis Dezember mit 154 Millionen Euro fünf Prozent über Plan. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe sich im selben Zeitraum mit 8,7 Millionen Euro ebenfalls besser als erwartet entwickelt. rtr

SAMSUNG ELECTRONICS

Erstmals Quartalsverlust verbucht

Der führende südkoreanische Elektronikhersteller Samsung Electronics hat erstmals in der Firmengeschichte einen Quartalsverlust verbucht – wenn auch nur einen kleinen. In den letzten drei Monaten 2008 fiel ein Minus von 20 Milliarden Won (etwa 11,3 Millionen Euro) an, wie der weltgrößte Produzent von Speicherchips und LCD-Flachbild-Fernsehern sowie die Nummer zwei des Handy-Marktes mitteilte. Der Konzern führte das schlechte Ergebnis auf den Preisverfall bei Speicherchips und die sinkende Nachfrage nach Elektronikgütern als Folge der globalen Wirtschaftskrise zurück. dpa

AMD

Verlust höher als Umsatz

Der kriselnde Computermarkt hat den US-Chiphersteller AMD erneut tief in die roten Zahlen gedrückt. Zum Jahresende 2008 erlitt der Konzern mit einem Minus von 1,4 Milliarden Dollar den neunten Quartalsverlust in Folge. Das von hohen Abschreibungen und Sanierungskosten ausgelöste Minus war sogar größer als der gesamte Umsatz des Konzerns: Die Erlöse brachen wegen der weltweit sinkenden PC-Verkäufe um rund ein Drittel auf knapp 1,2 Milliarden Dollar (etwa eine Milliarde Euro) ein. dpa

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