Wirtschaft : UNTERNEHMEN

FORD

Milliardenverlust im vierten Quartal

Der US-Autobauer Ford hat auf seiner immer steileren Talfahrt 2008 einen Rekordverlust von fast 15 Milliarden Dollar erlitten. Es war bereits das dritte Minus in Folge nach einem Fehlbetrag von 2,7 Milliarden Dollar 2007. Ford rechnet angesichts der schwersten Branchenkrise seit Jahrzehnten weiterhin frühestens 2011 mit operativen Gewinnen, wie der Konzern am Sitz in Dearborn bei Detroit am Donnerstag mitteilte. Im Schlussquartal hat sich der Verlust mit fast 5,9 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Der Umsatz brach um mehr als ein Drittel auf 29,2 Milliarden Dollar ein. Ford betonte jedoch erneut, keine staatlichen Milliardenhilfen zu benötigen. dpa

SHELL

Hoher Gewinn trotz sinkender Preise

Trotz gesunkener Erdölpreise hat der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell 2008 seinen Jahresgewinn erneut deutlich gesteigert und die Dividende erhöht. Zugleich machten Milliardenverluste im vierten Quartal deutlich, dass auch diese Branche die Wirtschaftskrise zu spüren bekommt. Laut Konzernangaben vom Donnerstag stieg der Gewinn im Vergleich zu 2007 um 14 Prozent auf umgerechnet 23,7 Milliarden Euro. Allerdings verbuchte Shell nach dem Absturz der Ölpreise im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von fast zwei Milliarden Dollar. dpa

H & M

Über 6000 neue Jobs geplant

Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz (H & M) will trotz der weltweiten Wirtschaftskrise bis zum Jahresende 6000 bis 7000 neue Stellen schaffen. Wie die weltgrößte Bekleidungskette am Donnerstag in Stockholm mitteilte, stieg der Nettogewinn im vergangenen Geschäftsjahr (bis 30. November) gegenüber 2007 um 12,5 Prozent auf umgerechnet 1,4 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg auf 8,3 Milliarden Euro. dpa

VNG

EnBW könnte EWE-Anteil kaufen

Düsseldorf/Karlsruhe - Der Karlsruher Energiekonzern EnBW will offenbar direkt beim ostdeutschen Gasversorger VNG einsteigen. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ ist der drittgrößte deutsche Stromkonzern an einer Beteiligung von 48 Prozent interessiert, die der norddeutsche Energieversorger EWE verkaufen wolle. Der Zeitung zufolge geht es um eine Kaufsumme von 1,2 Milliarden Euro. Es wäre demnach eine der größten Übernahmen in der deutschen Gasbranche seit Jahren. dpa

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