Wirtschaft : UNTERNEHMEN

COMDIRECT

Bank soll ihre Größe verdoppeln

Die Direktbank Comdirect steckt sich trotz Finanzkrise ehrgeizige Wachstumsziele. „Wir wollen die Bank bis 2013 verdoppeln“, sagte Vorstandschef Michael Mandel am Dienstag. „Wir glauben, dass das Marktumfeld für Direktbanken günstiger denn je ist.“ Der seit knapp einem Jahr amtierende Mandel will den Vorsteuergewinn bis 2013 auf bis zu 160 Millionen Euro steigern, die Zahl der Kunden um eine Million auf 2,3 Millionen erhöhen und das Kundenvermögen auf rund 40 Milliarden Euro verdoppeln. rtr

VELTINS

Stabile Preise

Veltins will die Bierpreise stabil halten. Eine Preiserhöhung nannte der Marketing-Direktor der Brauerei, Volker Kuhl, am Dienstag „Gift“. Die Brauerei aus dem sauerländischen Meschede-Grevenstein verkaufte im vergangenen Jahr 2,8 Prozent weniger Bier. Bei einem Ausstoß von 2,56 Millionen Hektolitern stieg der Umsatz wegen einer Preiserhöhung im Frühjahr 2008 jedoch um vier Prozent auf 262 Millionen Euro. dpa

WAL-MART

Rechtsstreit schmälert Gewinn

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart hat wegen hoher Kosten für einen Rechtsstreit und negativer Währungseffekte im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Die Einnahmen stiegen allerdings trotz der Wirtschaftskrise. Der Gewinn gab um mehr als sieben Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar (3,0 Milliarden Euro) nach, wie Wal-Mart am Sitz in Bentonville (Arkansas) mitteilte. Der Konzernumsatz stieg im Ende Januar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um knapp zwei Prozent auf den neuen Rekordwert von 109,1 Milliarden Dollar. dpa

BRIO

Spielwarenhersteller vor der Pleite

Die schwedische Spielzeugfirma Brio steht vor dem Aus. Das durch hochwertige Holzspielsachen international bekannte Unternehmen teilte mit, dass ihm ein akuter Liquiditätsengpass bevorstehe. Die Börse in Schwedens Hauptstadt stellte Brio nach dieser Mitteilung unter Beobachtung. Von der Finanzgesellschaft Proventus als Mehrheitseigner hieß es, es sei noch nicht über eine Kapitalzufuhr entschieden worden. Proventus hält 60 Prozent der Anteile.dpa

DWS INVESTMENT

Anleger ziehen 26 Milliarden Euro ab Die Finanzkrise und der Kurseinbruch an den Aktienmärkten hat die Fondstochter der Deutschen Bank weit zurückgeworfen. Das von der DWS Investment verwaltete Fondsvermögen schrumpfte binnen eines Jahres um rund 20 Prozent auf knapp 122 Milliarden Euro und lag damit Ende Dezember 2008 auf dem Niveau vom Jahresende 2005. Anleger zogen 2008 rund 26 Milliarden Euro aus den DWS-Fonds ab. ro

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