Wirtschaft : UNTERNEHMEN

LEGO

Spielzeughersteller verdient mehr

Der dänische Spielzeughersteller Lego hat im vergangenen Jahr trotz der Wirtschaftsflaute den Gewinn massiv gesteigert. Der Überschuss stieg um 31,5 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Kronen (181 Millionen Euro). Beim Umsatz legte Lego um 18,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Kronen zu, wie das Unternehmen am Stammsitz Billund in Jütland mitteilte. Es war eins der besten Ergebnisse seit der Gründung vor 77 Jahren. Lego erreichte nach eigenen Angaben auf fast allen wichtigen Märkten zweistellige Zuwachsraten. Herausragendes Wachstum habe man außer mit den klassischen Produkten vor allem mit Lizenzerzeugnissen zur Filmreihe „Star Wars“ erzielt. dpa

HSH

Aufsichtsratschef gesteht Fehler ein

Der Aufsichtsratschef der HSH Nordbank, Wolfgang Peiner, hat Fehler bei der Kontrolle der Milliardenverluste schreibenden Landesbank eingeräumt. Als Konsequenz aus der schweren Krise des Instituts zieht sich der ehemalige Hamburger Finanzsenator nun aus dem Aufsichtsgremium zurück. Er werde im April nicht mehr kandidieren, sagte Peiner dem „Hamburger Abendblatt“. Seinen Rückzug begründete er mit dem gescheiterten Börsengang der Bank, der im jetzigen Umfeld der Finanzmarktkrise nicht mehr umsetzbar sei. rtr

SINN LEFFERS

Modekette schließt 22 Filialen

Die insolvente Modekette Sinn Leffers wird diese Woche fast die Hälfte ihrer Filialen schließen. Bis Ende Februar würden 22 Geschäfte ganz geschlossen und die Filiale Duisburg in ein Outlet-Center umgewandelt, sagte ein Sprecher. 24 Geschäfte bleiben erhalten. Ob die Filiale in Potsdam dazu gehört, wurde nicht bekannt. Die notwendigen Kündigungen sind nach Aussage des Sprechers bereits Ende November ausgesprochen worden. Sinn Leffers hatte im August Insolvenz beantragt und saniert sich nun in Eigenregie. Das Unternehmen war ebenso wie die Ketten Hertie und Wehmeyer vor rund drei Jahren vom Warenhauskonzern Arcandor (früher Karstadt-Quelle) abgespalten worden. Auch Wehmeyer und Hertie hatten Insolvenz anmelden müssen. rtr

HONDA

Autokonzern bekommt neuen Chef

Der japanische Autohersteller Honda will die Krise mit einem neuen Konzernchef meistern. Im Juni werde Takanobu Ito das Steuer übernehmen und damit den bisherigen Vorstandschef Takeo Fukui ablösen, teilte Honda mit. Der 55-jährige Ito ist derzeit bei Honda für das Automobilgeschäft zuständig und war zuvor Leiter der Forschungsabteilung. Der 64-jährige Fukui stand sechs Jahre lang an der Spitze des nach Toyota zweitgrößten japanischen Autobauers. rtr

COCA-COLA

Kalter Kaffee für Deutschland

Der Getränkekonzern Coca-Cola baut seine Aktivitäten in Deutschland aus und bringt in Kooperation mit dem italienischen Hersteller Illycaffè kalte Kaffeegetränke auf den Markt. Die Dosen unter der Marke Illy sollen von Ende März an erhältlich sein, wie Coca-Cola Deutschland in Berlin mitteilte. Der US-Konzern stellt dafür sein bundesweites Vertriebsnetz zu Tankstellen, Bäckereien und anderen Außer-Haus-Verkaufsstellen zur Verfügung. Die Kaffeegetränke in drei Varianten werden bereits in zehn europäischen Ländern vertrieben. dpa

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