Wirtschaft : UNTERNEHMEN

OBI

Marktführerschaft verteidigt

Die Baumarktkette Obi hat auch 2008 ihre Position als größte deutsche Baumarktkette verteidigt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Konkurrenten Praktiker und Bauhaus. Das geht aus dem aktuellen Baumarktranking des Dähne-Verlages hervor, berichtete die „Lebensmittelzeitung“. Danach steigerte die Tengelmann-Tochter Obi ihren Europa-Umsatz im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Praktiker stagnierte bei 4,7 Milliarden Euro. Bauhaus konnte als einziges Baumarkt-Unternehmen zweistellig wachsen und steigerte den Erlös um 10,8 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro. AP

SINN LEFFERS

Chancen für zwei Drittel der Stellen

Bei der insolventen Bekleidungskette Sinn Leffers könnten knapp zwei Drittel der Arbeitsplätze erhalten bleiben. 96,1 Prozent der Gläubiger des Unternehmens hätten dem Sanierungskonzept zugestimmt, teilte das Unternehmen mit. Nach Ablauf der Frist für das Einlegen von Rechtsmitteln seien demnach 2500 Arbeitsplätze an 24 Standorten gesichert. Sinn Leffers hatte im August ein sogenanntes Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung beantragt, das die Bekleidungskette dauerhaft sanieren und ihren Fortbestand sichern sollte. Sinn Leffers beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 4000 Mitarbeiter an 47 Standorten. AFP

ZF FRIEDRICHSHAFEN

Einbruch bei Nutzfahrzeuggetrieben

Der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen rechnet 2009 mit einem dramatischen Rückgang bei der Produktion von Nutzfahrzeuggetrieben. Allein am Hauptstandort Friedrichshafen am Bodensee dürften 52 Prozent weniger Getriebe als 2008 gebaut werden, sagte Rolf Lutz, Leiter des  Unternehmensbereichs. Weltweit wird ZF nach den bisherigen Prognosen 31 Prozent weniger Nutzfahrzeuggetriebe fertigen. Die Folge der weltweiten Lastwagenkrise: Die Kurzarbeit in Friedrichshafen wird bald stark ausgeweitet. dpa

AUSTRIAN AIRLINES

EU-Verkaufserlaubnis erwartet

Österreichs Finanzminister Josef Pröll erwartet noch vor dem Sommer grünes Licht von der EU-Kommission für den Verkauf der Austrian Airlines (AUA) an die Lufthansa. „Ich bin zuversichtlich, dass die EU-Kommission sowohl bei der staatlichen Beihilfe als auch bei der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung noch vor dem Sommer zu einer Lösung kommt“, sagte Pröll in Brüssel. Durch die schwierige wirtschaftliche Situation der Branche, die zuletzt unter stark gesunkenen Passagierzahlen litt, wachse der Druck zu einer Lösung zu kommen, betonte er. Die Kommission hatte zuletzt Bedenken gegenüber der Transaktion geäußert, weil der Staat Österreich einen Zuschuss in Höhe von 500 Millionen Euro zur Schuldentilgung gewährt hat. rtr

HOCHTIEF

Wolkenkratzer-Bau in Frankfurt

Der Essener Baukonzern Hochtief baut auch den nächsten Wolkenkratzer in Frankfurt am Main. Die Arbeiten für den 185 Meter hohen Turm mit 50 Stockwerken sollen 2011 abgeschlossen sein. Die Bausumme liege bei 60 Millionen Euro, teilte Hochtief mit. Hochtief baute in den vergangenen Jahren bereits die vier höchsten Bürohochhäuser am Main: 1991 den Messeturm (256,5 Meter), 1993 den Westend Tower (208 Meter), 1997 den Commerzbank-Turm (258,7 Meter) und 1999 den Maintower (200 Meter). Der „Tower 185“ sei bereits zu 60 Prozent vermietet, berichtete die Immobiliengesellschaft Vivico, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. dpa

TOWER 185]GEROLSTEINER

Sparprogramm aufgelegt

Der Gerolsteiner Brunnen will bis 2012 seine Kosten deutlich senken und Stellen abbauen. Wie das Unternehmen in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel) mitteilte, sollen rund zwei Drittel der vorgesehenen Einsparungen bei Sachkosten und rund ein Drittel beim Personal erzielt werden. Derzeit gehe man davon aus, dass „weniger als 80 betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden müssen“. Der Brunnen beschäftigt derzeit knapp 760 Menschen. dpa

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