Wirtschaft : UNTERNEHMEN

GENERAL MOTORS

Zügiger Verkauf der Marke Saturn

Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) will den geplanten Verkauf seiner US-Marke Saturn noch in diesem Jahr abschließen. Es gebe nach wie vor mehrere Interessenten, bekräftigte GM in einer Mitteilung vom Montag in Detroit. Wie bereits bekannt, gehört eine Investorengruppe zusammen mit Saturn-Händlern zu den möglichen Käufern. Unter der Marke Saturn wird in den USA unter anderem das in Europa gefertigte Opel-Modell Astra vertrieben. GM will sich zur Sanierung von insgesamt vier in den USA vertriebenen Marken trennen. Neben Saturn stehen auf der Streichliste die schwedische Tochter Saab, die Geländewagenmarke Hummer und der Sportwagenbauer Pontiac. dpa

TOYOTA

Anteil in Deutschland soll steigen

Der japanische Autohersteller Toyota will mit der Abwrackprämie und neuen Modellen den Marktanteil in Deutschland in diesem Jahr steigern. Die deutsche Tochtergesellschaft habe sich zum Ziel gesetzt, beim Marktanteil von 3,1 Prozent im Vorjahr auf 3,5 bis 3,8 Prozent zuzulegen, sagte Deutschland-Chef Alain Uyttenhoven der „Automobilwoche“. „Nach dem März-Ergebnis und der guten Orderbank sehen wir Chancen, dass dieses Ziel noch leicht übertroffen werden könnte.“ Im ersten Quartal 2009 wuchs die Zahl der Neuzulassungen um 42,7 Prozent auf 37 874 Fahrzeuge, sagte eine Konzernsprecherin am Montag. Die gesamte Branche dagegen kam getragen von der Abwrackprämie auf einen Zuwachs von nur 18 Prozent. dpa

BMW

Kurzarbeit in Regensburg endet

Wegen der guten Nachfrage nach einzelnen Modellen hat BMW am Montag in seinem Werk Regensburg die Kurzarbeit vorzeitig beendet. „Wir sind jetzt optimistisch, der neue Z4 läuft sehr, sehr gut an“, begründete BMW-Personalvorstand Harald Krüger das Ende der Kurzarbeit in der Oberpfälzer Autofabrik. Auch die Nachfrage nach dem kleinsten BMW-Modell, dem 1er, sei gut, sagte Krüger in Dingolfing. Im Dingolfinger Werk, der weltweit größten BMW-Fabrik, soll allerdings bis Juni weiterhin kurzgearbeitet werden. Die dort produzierten größeren Autos der 5er- und 6er-Reihe seien derzeit weltweit noch nicht wieder so gefragt. Für die Teileproduktion in Landshut und Berlin stehe bei der Frage der Verlängerung der Kurzarbeit eine Entscheidung noch aus. dpa

AIG

Versicherer verkauft Japan-Zentrale

Der schwer angeschlagene US-Versicherungskonzern AIG will einem Zeitungsbericht zufolge sein Japan-Hauptquartier für rund eine Milliarde Dollar (rund 750 Millionen Euro) verkaufen. Ein japanischer Versicherer sei an dem 15-stöckigen Bau im Zentrum von Tokio interessiert, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf Verhandlungskreise. AIG hat rund 170 Milliarden Dollar an US-Staatshilfen erhalten und muss Vermögensbestände verkaufen, um die Gelder zurückzuzahlen. Das Tokioter Gebäude wäre einer der bisher größten AIG-Notverkäufe. Zuvor hatte AIG schon sein Kfz-Versicherungs-Geschäft für rund 1,9 Milliarden Dollar an die Schweizer Versicherungsgruppe Zurich Financial Services verkauft. AFP

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