Wirtschaft : UNTERNEHMEN

BMW

Verkaufsminus im April

Der Autobauer BMW hat im April erneut drastische Absatzeinbußen erlitten. Wie der Konzern mitteilte, sank die Zahl der verkauften Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23,8 Prozent auf 101 589 Einheiten. In den ersten vier Monaten zusammen lag das Minus bei 21,9 Prozent. Vor allem auf dem wichtigen US-Markt bleibt die Lage dramatisch. Die Verkaufszahlen sanken um mehr als 40 Prozent auf nur noch 15 705 Fahrzeuge. dpa

AUDI

Absatzrückgang verlangsamt sich

Der Absatzrückgang beim Autobauer Audi hat sich im April weiter verlangsamt. Wie die VW-Tochter in Ingolstadt mitteilte, lag die Zahl der weltweit verkauften Autos mit 81 923 Fahrzeugen um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit fiel das Minus nicht mehr so deutlich aus wie in den Vormonaten. Audi bekräftigte sein Ziel, in diesem Jahr insgesamt 900 000 Autos zu verkaufen. dpa

VOLKSWAGEN

Sorge um Kreditwürdigkeit

Volkswagen will bei dem geplanten Zusammengehen mit dem hochverschuldeten Sportwagenbauer Porsche offenbar nicht in dessen Finanzierungsrisiken einbezogen werden. Der Erhalt der bestehenden Ratings für VW habe „höchste Priorität“, teilte der Vorstand in Wolfsburg mit. Dem werde Volkswagen in den anstehenden Gesprächen über die Schaffung eines integrierten Autokonzerns Rechnung tragen. Die von Ratingagenturen vergebenen Kennziffern zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens sind sowohl für die Ausgabe von Anleihen als auch für gute Konditionen bei der Kreditaufnahme wichtig. dpa

ENBW

Umsatz steigt

Der drittgrößte deutsche Stromkonzern EnBW musste unter anderem wegen der Krise in der Autoindustrie heftige Einbußen hinnehmen; im ersten Quartal ging der Stromabsatz an Industriekunden und Weiterverteiler um 13,5 Prozent zurück. Dies belastet das Quartalsergebnis mit rund 50 Millionen Euro, teilte EnBW in Karlsruhe mit. Durch den langen, kalten Winter wurde aber mehr Gas verkauft, so dass der Konzernumsatz um 8,6 Prozent auf 4,79 Milliarden Euro stieg. dpa

INTERSEROH

Schrott verkauft sich schlecht

Der niedrige Absatz an den Stahlschrottmärkten hat das Ergebnis des Rohstoff- und Recyclingkonzerns Interseroh ins Minus gedrückt. Nach dem ersten Quartal stehe unter dem Strich ein Verlust von 9,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: plus 17,3 Millionen Euro), teilte das zur Berliner Alba-Gruppe gehörende Unternehmen in Köln mit. Der Umsatz halbierte sich auf 258,7 Millionen Euro. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben