Wirtschaft : UNTERNEHMEN

BERLIN HYP

Trotz Krise mehr verdient

Die Landesbank-Tochter Berlin Hyp hat im ersten Quartal erneut einen Gewinn erwirtschaftet. Mit 12,1 Millionen Euro lag das Ergebnis nach Steuern sogar etwas über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (11,2 Millionen Euro). Vor Steuern lag der Gewinn der Immobilienbank bei 17 Millionen Euro (Vorjahr: 14,4 Millionen Euro). „Unsere schon seit Jahren vorsichtige Strategie hat sich bewährt“, erklärte Vorstandschef Jan Bettink am Montag. Er verwies jedoch auf das schwierige Umfeld des Immobilienfinanzierungsmarktes. Am Donnerstag will die Muttergesellschaft Landesbank Berlin (LBB) Zahlen für das erste Quartal vorlegen. Tsp

EPIGENOMICS

Biotechfirma steigert Umsatz

Das Berliner Biotechnologieunternehmen Epigenomics hat im ersten Quartal durch Einnahmen aus Kooperationen mehr umgesetzt und seinen Verlust verringert. Der Umsatz in den ersten drei Monaten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 36 Prozent auf 1,24 Millionen Euro. Der Fehlbetrag sei um 16 Prozent auf 2,4 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen mit. ysh

ARCANDOR

Konzern will Geld vom Bund

Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will vorerst nur den Bund um Staatshilfen bitten. Auf Bürgschaften des Landes Nordrhein-Westfalen will Arcandor noch verzichten. „Wir wollen erst mal einen Antrag in Berlin stellen“, sagte Konzernsprecher Gerd Koslowski. Erst danach sollen weitere Fördermöglichkeiten ausgelotet werden. Derzeit muss der Konzern an allen Ecken und Enden verhandeln. Es geht um die Verlängerung von Krediten im Umfang von 950 Millionen Euro sowie einen Bedarf von 900 Millionen Euro. Arcandor hat wegen der noch ungeklärten Lage die Veröffentlichung des Halbjahreszahlen vom 14. Mai auf 29. Mai verschoben. dpa

TUI

Reederei-Verkauf rettet Gewinn

Der Teilverkauf seiner Reedereitochter Hapag-Lloyd hat den weltgrößten Reisekonzern Tui im ersten Quartal 2009 vor roten Zahlen gerettet. In seinem Kerngeschäft Tourismus musste Tui aber kräftige Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Zwischenbericht hervorgeht. Im ersten Quartal erzielte der Konzern einen Gewinn von 415 Millionen Euro nach einem Verlust von 279 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. dpa

EUROHYPO

390 Stellen sollen wegfallen

Nach Milliardenverlusten setzt die Commerzbank-Tochter Eurohypo den Rotstift an und will so mittelfristig wieder profitabel werden. Mit der Konzentration aufs Kerngeschäft und dem Abbau von Stellen sollen ab Ende 2011 jährlich rund 110 Millionen Euro eingespart werden, teilte der Immobilien- und Staatsfinanzierer mit. Weltweit fallen 390 Stellen weg, davon 260 in Deutschland. dpa

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