Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

SIXT

Großes Minus trotz kleinerer Flotte

Deutschlands größter Autovermieter Sixt ist mit einem überraschend hohen Verlust ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Minus von 26,5 Millionen Euro, nach einem Nettogewinn von 25 Millionen Euro vor Jahresfrist. Operativ schrieb der Konzern einen Verlust von rund 35 Millionen Euro. Vorstandschef Erich Sixt sprach am Dienstag von einer „einmaligen Größenordnung“. Das Ergebnis sei vor allem durch die Verkleinerung der Vermietflotte belastet worden. Diese werde sich aber im Jahresverlauf durch niedrigere Kosten auszahlen. Wegen der Konjunkturschwäche und den Rückgängen bei Geschäftsreisen sei rund ein Drittel weniger Fahrzeuge zur Vermietflotte hinzugefügt worden, erläuterte Sixt. rtr

ESCADA

Drei Modemarken verkauft

Der angeschlagene Modekonzern Escada verkauft den Großteil seiner Tochterfirma Primera. Die Beteiligungsgesellschaft mutares übernimmt 90 Prozent der Marken Laurel, apriori und cavita, wie Escada am Dienstag in München mitteilte. Zudem rechnet der Vorstand damit, dass auch die vierte Primera-Marke BiBA in Kürze an einen anderen Investor verkauft wird. Wie viel Geld das Geschäft mit mutares dem in Finanznöten steckenden Konzern einbringt, wurde nicht genannt. Escada steckt tief in der Krise. Die ehemals größte Damenmodemarke der Welt hat im vergangenen Jahr 70 Millionen Euro Verlust gemacht. AP

AEGEAN AIRLINES

Neues Mitglied der Star Alliance

Die griechische Aegean Airlines tritt dem Luftfahrt-Bündnis Star Alliance bei und wird damit zum Partner der deutschen Lufthansa. Aegean sei eine willkommene Ergänzung für das Netzwerk, erklärte Star-Alliance-Chef Jean Albrecht am Dienstag. Der Heimatmarkt der nach Passagierzahlen größten Fluggesellschaft Griechenlands sei wegen seiner Lage im östlichen Mittelmeerraum von strategischer Bedeutung. rtr

VORWERK

Gesaugt wird auch in der Krise

Mit dem erfolgreichen Direktvertrieb von Staubsaugern, Küchenmaschinen und Kosmetika trotzt das Familienunternehmen Vorwerk der Wirtschaftskrise. Im Geschäftsjahr 2008 sei der Umsatz um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Gruppe am Dienstag in Wuppertal mit. „Auch in der Weltfinanzkrise stehen wir robust da“, erklärte Gesellschafter Peter Oberegger. dpa

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