Wirtschaft : UNTERNEHMEN

EON

Kündigungen soll es nicht geben

Der Energiekonzern Eon reagiert auf die wachsenden Proteste in der Belegschaft gegen das geplante Sparprogramm. Nach Informationen des „Handelsblatts“ will Eon zumindest in Deutschland auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Ein entsprechendes Eckpunktepapier werde zurzeit zwischen dem Betriebsrat und dem Management erarbeitet und sei schon weit gediehen, hieß es aus Konzern- und aus Arbeitnehmerkreisen. Über den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sei man sich einig. HB

ESCADA

Großaktionär schießt nach

Das Modeunternehmen Escada hat im Kampf gegen die Insolvenz einen Verbündeten gefunden. Der spanische Großaktionär Bestinver ist bereit, sich mit sieben Millionen Euro an der geplanten Kapitalerhöhung von insgesamt 30 Millionen Euro zu beteiligen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das dem Magazin „Focus Money“ vorlag. Ein Escada-Sprecher wollte sich am Dienstag in München nicht dazu äußern. Zusammen mit 20 Millionen Euro, die die Tchibo-Familie Herz beisteuern will, wäre die Ausgabe neuer Aktien damit fast komplett gesichert. Die Kapitalerhöhung ist allerdings nur ein Baustein im Rettungskonzept für den Escada-Konzern, der nach hohen Verlusten von der Insolvenz bedroht ist. dpa

ROSENTHAL

Investoren können kommen

Der Weg für den Verkauf des insolventen Porzellanherstellers Rosenthal an einen strategischen Investor ist frei. Insolvenzverwalter Volker Böhm hat sich mit dem Hauptgläubiger, der Bank of America, über die Konditionen des Verkaufs geeinigt. Die Einigung umfasse auch die Freigabe sämtlicher Sicherheiten einschließlich der Markenrechte. Bei Gesprächen in den USA habe er zudem eine Fristverlängerung bis Ende Juli erreicht, berichtete Böhm am Dienstag. Er spreche derzeit mit vier ernsthaften Kaufinteressenten, teilte Böhm mit. Am weitesten fortgeschritten seien die Gespräche mit dem italienischen Topf- und Besteckhersteller Sambonat Paderno. dpa

STUDIO BABELSBERG

Zehn Cent Dividende

Studio Babelsberg will für das Geschäftsjahr 2008 eine Dividende von zehn Cent je Aktie ausschütten. Das teilte das Unternehmen auf der Hauptversammlung in Potsdam mit. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe bei einem Umsatz von 65,9 Millionen Euro ein Ergebnis in Höhe von drei Millionen Euro nach Steuern erzielt. Eine Tochter von Studio Babelsberg war unter anderem an der Produktion von Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ beteiligt . Tsp

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