Wirtschaft : UNTERNEHMEN

WEST LB

Gewinn im zweiten Quartal erwartet

Die WestLB sieht sich auch im zweiten Quartal in der Gewinnzone. „Auch die letzten Wochen und Monate liefen in eine mit dem ersten Quartal vergleichbare Richtung“, sagte der kommissarische Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Geldhauses, Dietrich Voigtländer. Das Institut habe auch die Kosten weiter drücken können. Im ersten Quartal hatte die Bank ein Ergebnis vor Steuern von 250 Millionen Euro und einen Konzerngewinn von 212 Millionen Euro eingefahren. Dabei halfen dem Institut neben operativen Verbesserungen auch die Garantien der Eigner. rtr

THOMAS COOK

Kögel übernimmt L’Tur-Anteile

L’Tur-Aufsichtsratschef Karlheinz Kögel übernimmt von der Arcandor-Tourismus-Tochter Thomas Cook zehn Prozent der Anteile am Reiseunternehmen L’Tur. Wie das Baden-Badener Unternehmen mitteilte, stockt Kögel damit seine Anteile mit sofortiger Wirkung von 20 auf 30 Prozent auf. Größter Anteilseigner an dem Last-Minute-Reisen-Spezialisten bleibe mit 70 Prozent die Touristiktochter des Tui-Konzerns, Tui Travel. „Wir wollen auch weiterhin Marktführer für Last Minute bleiben und müssen unsere Kräfte bündeln“, erklärte L’Tur-Gründer Kögel. dpa

AIRBUS

Aufträge über 13 Milliarden Dollar

Der Flugzeugbauer Airbus hat auf der Pariser Luftfahrtausstellung Aufträge über 12,9 Milliarden Dollar eingesammelt. 58 Flugzeuge seien fest bestellt sowie Absichtserklärungen für weitere 69 Maschinen abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Unter anderem hat die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines mitgeteilt, sieben Airbus A330 zu kaufen. rtr/dpa

AIR FRANCE-KLM

3000 Arbeitsplätze sollen wegfallen

Europas größte Fluggesellschaft Air France-KLM plant, 3000 weitere Stellen zu streichen. „Es könnte in diesem Umfang sein. Für ein Unternehmen mit 100 000 Menschen entspricht das zwei bis drei Prozent“, sagte Konzernchef Pierre-Henri Gourgeon dem französischen Radiosender RTL. Betriebsbedingte Kündigungen solle es jedoch nicht geben. Gourgeon reagierte mit seinen Äußerungen auf einen Bericht der Zeitung „Le Parisien“ über geplante Stellenstreichungen bei Air France-KLM. Das Unternehmen hatte im April schon den Abbau von 2500 bis 3000 Arbeitsplätzen in den nächsten beiden Jahren angekündigt. rtr

RIM

BlackBerry-Hersteller enttäuscht

Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Ein zurückhaltender Ausblick auf das kommende Vierteljahr schickte die Aktie nachbörslich jedoch auf Talfahrt. Bei einem Umsatz von 3,42 (Vorjahreszeitraum: 2,24) Milliarden Dollar stieg das Ergebnis auf 643 (483) Millionen Dollar, wie das kanadische Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. rtr

ESCADA

Rettung verzögert sich

Die Rettung des Luxusmode-Herstellers Escada könnte Branchenkreisen zufolge länger dauern als bisher geplant. Die Umsetzung der Maßnahmen, mit denen das Überleben des Konzerns aus Aschheim bei München gesichert werden soll, dürfte sich bis in den August ziehen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person zu Reuters. Escada sei in Gesprächen mit allen Beteiligten, um den Geschäftsbetrieb zu sichern. Das Geld reicht eigentlich nur bis Ende Juli. Ein Escada-Sprecher wollte sich am Freitag nicht zu den Informationen äußern. rtr

LIEBHERR

Umsatzplus im Krisenjahr

Der Baumaschinen- und Kühlgerätehersteller Liebherr hat trotz rückläufiger Baukonjunktur im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus erzielt. Die Erlöse kletterten vor allem durch den Handel mit Baumaschinen um 11 Prozent auf rund 8,4 Milliarden Euro, wie die Firmengruppe am Sitz der Dachgesellschaft im schweizerischen Bulle mitteilte. Das operative Ergebnis vor Steuern stieg um 7,9 Prozent auf 916,5 Millionen Euro. Allerdings sackte der Jahresüberschuss um 249,7 Millionen Euro auf 356,7 Millionen Euro ab. dpa

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