Wirtschaft : UNTERNEHMEN

DEUTSCHE BAHN

Kein Aktientausch mit Russen

Das Bündnis „Bahn für Alle“ warnt vor einem Einstieg der russischen Staatsbahn RZD bei der Deutschen Bahn. Wenn dies geschehe, wäre der bundeseigene Konzern unwiederbringlich teilprivatisiert, erklärte der Zusammenschluss. Die Bahn widersprach der Darstellung, wonach ein Aktientausch mit dem russischen Unternehmen geplant sei. Dies seien Spekulationen, sagte ein Bahnsprecher. „Es gibt keine Pläne für einen Aktientausch.“ Der Konzern hatte zuvor bestätigt, dass sich Bahnchef Rüdiger Grube und sein russischer Kollege Wladimir Jakunin in dieser Woche treffen werden. pet

VW

Starker Verkauf in China

Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern in China und Hongkong seinen Absatz um 22,7 Prozent auf 652 222 Autos. „China ist derzeit ein Lichtblick im internationalen Automarkt“, sagte der Chef von Volkswagen China, Winfried Vahland. Der Zuwachs sei in einem wachsenden Markt erzielt worden, der von den Anreizen der Regierung profitiere. Unter anderem waren die Steuern für den Kauf kleinerer Autos gesenkt worden. China ist für VW inzwischen der größte Markt. 2008 verkaufte der Konzern dort 1,02 Millionen Autos. dpa

FORD

Mehr Absatz in Europa

Ford hat im Juni in Europa mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass die Absatzzahlen eines Monats die des Vergleichsmonats 2008 übertrafen. Insgesamt verkaufte Ford im Juni in seinen europäischen Hauptmärkten 142 700 Fahrzeuge, (plus 1,6 Prozent). Der Absatz im ersten Halbjahr liegt mit 733 300 Autos allerdings um elf Prozent unter Vorjahresniveau. Dagegen gab es in Deutschland mit knapp 154 600 Verkäufen in den ersten sechs Monaten ein Plus um 44 Prozent – dank Abwrackprämie. dpa

LUFTHANSA

Aua-Übernahme in Gefahr

Die Übernahme der angeschlagenen Austrian Airlines (Aua) durch die Lufthansa droht zu platzen. Bis zum Montagmittag seien keine neuen Zugeständnisse von Lufthansa eingegangen, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. „Die Chancen für eine schnelle Entscheidung schwinden nun sehr schnell.“ Am Freitag hatte die EU- Kommission Zugeständnisse des Unternehmens als unzureichend bewertet und forderte ein überarbeitetes Angebot.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben