Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

TOYOTA

Absatz bricht ein

Der weltgrößte Autobauer Toyota leidet stark unter der globalen Nachfrageflaute. Das japanische Unternehmen rechnet zwar für das Gesamtjahr dank der hohen Nachfrage nach dem Hybridmodell Prius mit einem geringeren Verlust als zunächst befürchtet, fuhr jedoch anders als die heimischen Rivalen Honda und Nissan im zweiten Geschäftsquartal erneut tiefrote Zahlen ein. Der operative Verlust lag im Quartal bei 194,8 Milliarden Yen (1,4 Milliarden Euro). Im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von 412,5 Milliarden Yen erzielt worden. Der globale Absatz brach um 35,9 Prozent auf 1,4 Millionen Autos ein. dpa

BEIERSDORF

Pessimistischer Ausblick

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf stellt sich auf eine anhaltende Flaute ein. Die Hamburger erwarten in diesem Jahr kein Wachstum, sondern weitgehend Stagnation und sinkende Gewinnmargen. Der Umsatz schrumpfte im zweiten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode wegen des Verkaufs der beiden Töchter Futuro und Bode von 1,57 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verringerte sich von 210 Millionen auf 146 Millionen Euro. dpa

FRESENIUS

Prognose bestätigt

Für den Gesundheitskonzern Fresenius zahlen sich der stärkere Dollar und die Übernahme der US-Pharmafirma APP aus. Nach einem kräftigen Gewinnanstieg im ersten Halbjahr bekräftigte Fresenius seine Prognose für 2009. Auch die Dialysetochter FMC sieht sich auf Kurs. Die zu Fresenius gehörende Klinikkette Helios und der Krankenhausdienstleister Vamed erhöhten sogar ihre Ziele. Fresenius steigerte seinen Überschuss im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 240 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 6,9 Milliarden Euro und legte damit mehr als ein Fünftel binnen Jahresfrist zu. rtr

APOLLO

Infineon-Aktien gekauft

Der Finanzinvestor Apollo nimmt die übrigen Aktien aus der Kapitalerhöhung von Infineon an. Das Private-Equity-Unternehmen erwerbe rund 14 Millionen neue Anteilsscheine, teilte der Halbleiterkonzern mit. Damit werde die Kapitalerhöhung voll platziert, Infineon flössen brutto 725 Millionen Euro zu. Apollo gibt sich damit mit einem Anteil von 1,4 Prozent, der aus der Kapitalerhöhung stammt, zufrieden. Hinzu kommt eine Provision von 21 Millionen Euro. rtr

EADS

Sammelklage in Vorbereitung

Im Skandal um mutmaßlichen Insiderhandel beim Flugzeugbau- und Rüstungskonzern EADS drohen dem Unternehmen in Deutschland Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe. Eine Sammelklage gegen den Konzern sei in Vorbereitung, sagte Anleger-Anwalt Klaus Rotter in München. Die Aktionäre werfen dem Unternehmen vor, schon vor der Veröffentlichung entsprechender Informationen von Verspätungen beim Großraumflugzeug A380 gewusst zu haben. dpa

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