Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BWW

Geschäft in USA und China wächst

BMW setzt künftig verstärkt auf China und die USA, wo das größte Wachstum erwartet wird. Das erklärte BMW-Produktionschef Frank-Peter Arndt dem „Handelsblatt“. Im US-Werk Spartanburg investiert BMW zurzeit 750 Millionen Dollar. 2008 baute BMW in South Carolina noch 170 000 Autos, künftig sollen es 240 000 sein. In Zukunft sollen alle Geländewagen der X-Klasse bis auf den X1 in dem US-Werk gebaut werden. In China setzten die Münchner im ersten Halbjahr 56 000 Autos ab und werden das Verkaufsziel von 75 000 Fahrzeugen für das laufende Jahr deutlich übertreffen. HB

HSH / GOLDMAN SACHS

Landesbank bestätigt Zahlungen

Die HSH Nordbank hat trotz Milliardenverlusten 45 Millionen Dollar an Goldman Sachs überwiesen, obwohl Zweifel am Anspruch der US- Investmentbank auf das Geld bestanden. Die Landesbank hatte den Betrag gezahlt, ohne dass sie dazu nach Ansicht ihrer Hausjuristen verpflichtet war, wie der NDR am Montag berichtete. Die Bank bestätigte den Bericht weitgehend, wies aber den Verdacht der Fahrlässigkeit zurück. AP

TUI

Großaktionär Fredriksen stockt auf

Der Norweger John Fredriksen hat seinen Anteil an dem Reisekonzern Tui Kreisen zufolge erneut aufgestockt. Demnach besitzt er mittlerweile rund 19 (bislang: 18) Prozent der Anteile. Um ein Gegengewicht dazu aufzubauen, ist Firmenchef Michael Frenzel nun offenbar auf der Suche nach anderen Investoren. rtr

HEIDELBERG-CEMENT

Milliarden durch Kapitalerhöhung

Der Baustoffkonzern Heidelberg-Cement könnte mit seiner aktuellen Kapitalerhöhung 2,2 bis 2,3 Milliarden Euro zum Schuldenabbau einsammeln. Die Aktien würden institutionellen Investoren derzeit zu jeweils 35 bis 37 Euro angeboten, sagten mit der Platzierung vertraute Personen. Der bisherige Großaktionär Ludwig Merckle lässt gleichzeitig und zum gleichen Preis Anteile aus seinem Besitz verkaufen und könnte damit bis zu zwei Milliarden Euro erlösen. rtr

LEKKERLAND

Millioneninvestition in Brandenburg

Der Großhändler Lekkerland errichtet in Großbeeren bei Potsdam ein 16 Millionen Euro teures Logistikzentrum für die Hauptstadtregion. Durch die Geschäftserweiterung würden 30 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Neubau soll den bestehenden Berliner Standort ersetzen. Allen Mitarbeitern des bisherigen Logistikzentrums Berlin wird dem Unternehmen zufolge ein Arbeitsplatz in Großbeeren angeboten. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2010 geplant. Grund für den Neubau sind fehlende Expansionsmöglichkeiten in Berlin. Lekkerland beliefert in Deutschland rund 62 600 Tankstellen, Getränkemärkte oder Kaufhäuser. ddp

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