Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

KROYMANS

Insolvenzverwalter ist optimisch

Der Insolvenzverwalter des Autohändlers Kroymans, Winfried Andres, sieht weiter gute Chancen, Investoren für zwei von vier Berliner Häusern zu finden. „Wir verhandeln mit der Avag-Holding über die Übernahme der Filialen in der Goerz- und in der Buschkrugallee“, sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel. Avag habe bereits entsprechende Pachtverträge unterschrieben. Informationen, wonach 50 Mitarbeiter des Autohauses in der Buschkrugallee freigestellt wurden, seien falsch. Betroffen seien nur rund fünf von 70 Beschäftigten. Der Händler sei profitabel. In der Goerzallee, wo rote Zahlen geschrieben würden, hätten aber 30 Mitarbeiter ihre Freistellung erhalten. Der Insolvenzverwalter müsse sparen, um die Gläubiger zu schonen. Die vorläufige Schließung des Hauses bedeute aber nicht das endgültige Aus. „Wir sind optimistisch, dass beide Standorte zum 1. November von der Avag-Holding übernommen werden“, sagte der Sprecher. mot

TENGELMANN

Familienkonzern behält A&P

Das Mülheimer Familienunternehmen Tengelmann hat einen Bericht über einen geplanten Ausstieg bei der US-Supermarktkette A & P zurückgewiesen. Die mehr als zehn Jahre dauernden Bemühungen um eine nachhaltige Sanierung seien bislang ohne Erfolg geblieben, schreibt das „Manager Magazin“. Die Sprecherin wies darauf hin, dass eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen in den kommenden zwei Jahren geplant sei. dpa

BILFINGER BERGER

Baukonzern kauft Dienstleister

Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger baut das Geschäft mit Industrieanlagen aus. Bilfinger Berger habe 80 Prozent der Anteile am französischen Industriedienstleister LTM übernommen, teilte das Unternehmen mit. Die Firma aus Lyon setze mit 110 Mitarbeitern 40 Millionen Euro im Jahr um. Zu den Kunden von LTM gehört unter anderem der Pharmakonzern Sanofi Aventis.rtr

INTEL

Smartphones nutzen eigenes System

Intel geht bei Smartphones und mobilen Internetgeräten in die Offensive. Der weltgrößte Chiphersteller präsentierte mobile Internetgeräte, auf denen das eigene Betriebssystem Moblin läuft, mit dem Intel in Konkurrenz zu Windows Mobile von Microsoft tritt. Microsoft arbeitet offenbar an einem Tablet-PC, einer Mischung aus Laptop und Taschencomputer. dpa

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