Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

ROCHE

Grippemittel bringt Milliarden

Der Schweizer Pharmakonzern Roche profitiert von der großen Nachfrage nach seinem Grippemittel Tamiflu. Die Verkäufe des Medikaments haben in den ersten drei Quartalen zwei Milliarden Franken (rund 1,3 Milliarden Euro) in die Kassen gespült, wie der Konzern mitteilte. Das waren 362 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2009 rechnet Roche mit Tamiflu-Erlösen von 2,7 Milliarden Franken. dpa

IDEAL

Mehr Lebensversicherungen verkauft

Das auf Senioren spezialisierte Berliner Versicherungsunternehmen Ideal ist in den ersten drei Quartalen dieses Jahres gegen den Branchentrend gewachsen. Wie der Versicherer am Donnerstag mitteilte, wurden gut 27 000 Lebensversicherungen verkauft, das entspricht einer Steigerung von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Lebensversicherungsbranche musste dagegen von Januar bis August einen Rückgang um 6,4 Prozent hinnehmen. hej

AIR BERLIN

Jetzt auch Flüge nach Frankfurt

Air Berlin fliegt erstmals von Frankfurt am Main nach Hamburg. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft bietet die Verbindung ab 26. Oktober an. Von Montag bis Freitag werden täglich fünf bis sechs Flüge in beide Richtungen angeboten, am Samstag und Sonntag sind es ein bis zwei, teilte Air Berlin mit.AIR BERLIN] Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass die neue Strecke insbesondere für Geschäftsreisende interessant ist. dpa

COMMERZBANK

RHJ übernimmt Kleinwort Benson

Der ehemalige Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer kauft einen kleinen Teil seines früheren Arbeitgebers. Der von Fischer geführte Finanzinvestor RHJ International übernimmt für 225 Millionen Pfund (243 Millionen Euro) den britischen Vermögensverwalter Kleinwort Benson, wie die Commerzbank mitteilte. Kleinwort Benson war der Commerzbank mit dem Kauf der Dresdner Bank zugefallen, deren Investmentbank-Tochter Dresdner Kleinwort „Lenny“ Fischer von 2000 bis 2003 geleitet hatte. Die Commerzbank erfüllt mit dem Verkauf eine Auflage der EU-Kommission. rtr

ESCADA

Sohn der Gründer bietet mit

Im Bieterwettstreit um den insolventen Modekonzern Escada rechnen sich auch Sven Ley und seine Frau Zoe Appleyard- Ley Chancen aus, war am Donnerstag zu erfahren. Der 34-Jährige ist der Sohn von Margaretha und Wolfgang Ley, die Escada in den 70er Jahren gegründet hatten. Seine Frau hat unter anderem als Investmentbankerin für Rothschild gearbeitet. Das Paar arbeite bei der Kaufofferte mit anderen Investoren zusammen, hieß es weiter. dpa

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