Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

SOLON

Spekulationen drücken die Aktie

Der Solarmodulhersteller Solon aus Berlin-Adlershof hat Spekulationen über eine Kapitalerhöhung zurückgewiesen. Zuvor hatten nach Angaben von Börsianern Gerüchte über eine angeblich geplante Kapitalerhöhung die Solon-Aktie belastet. Die Titel verloren zeitweise über acht Prozent und markierten mit 8,29 Euro ein Drei-Monats-Tief. Im Halbjahr hatte Solon einen Rekordverlust von 91 Millionen Euro verbucht.rtr

ELECTROLUX

Geringe Nachfrage, doppelter Gewinn

Trotz schwacher Nachfrage hat der schwedische Haushaltsgerätekonzern Electrolux seinen Gewinn fast verdoppelt. Der größte Hersteller von Kühlschränken fuhr im dritten Quartal einen Nettogewinn von 1,6 Milliarden Kronen (157 Millionen Euro) ein – 92,6 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Konzernchef Hans Stråberg nannte Kosteneinsparungen und eine erfolgreiche Modellpolitik bei konstanten Preisen als wichtigste Gründe für das Ergebnis. dpa

MERCK

Gewinneinbruch trotz Umsatzplus

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch um 26,8 Prozent auf 148,1 Millionen Euro erlitten. Allerdings stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent auf mehr als 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Die Zahlen zeigten eine Verbesserung zum ersten Halbjahr, betonte Merck-Chef Karl-Ludwig Kley. Im Sommer hatte Merck ein Umsatzplus bis fünf Prozent vorausgesagt und eine Umsatzrendite zwischen 15 und 20 Prozent. AP

ING

Schrumpfkur für die Bank

Der am niederländischen Staatstropf hängende Finanzkonzern ING spaltet sich auf Druck der EU auf. Bis 2013 will sich das Institut in einem tiefgreifenden Umbau in eine kleinere Bank mit europäischem Fokus wandeln und das Versicherungsgeschäft abstoßen. Zudem will der Konzern, der in Deutschland mit seiner Direktbank-Tochter ING-Diba vertreten ist, mit Hilfe einer Kapitalerhöhung über 7,5 Milliarden Euro die Hälfte der zehn Milliarden Euro Staatshilfen vorzeitig zurückzahlen.rtr

KARMANN

VW-Einstieg möglich

Die Spekulationen um den insolventen Cabriospezialisten Karmann gehen weiter. Nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ will sich der Vorstand von VW am Dienstag mit einem etwaigen Kauf von Karmann befassen. Am 11. November soll dann der Aufsichtsrat des Konzerns eine endgültige Entscheidung treffen, hieß es in dem Zeitungsbericht. Seit Monaten wird über einen möglichen Einstieg von Volkswagen bei Karmann spekuliert. Karmann droht ohne frisches Geld schon am 1. November die endgültige Schließung. dpa

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