Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

LINDE

Gasehersteller erwartet Zuwächse

Linde erwartet in den kommenden Monaten bessere Geschäfte. „Unsere Maßnahmen zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung zeigen immer mehr Wirkung, zudem beginnt die Nachfrage in unserem Gasegeschäft langsam wieder anzuziehen“, sagte Konzernchef Wolfgang Reitzle. Für den Gesamtkonzern rechnet der weltweit zweitgrößte Industriegaseproduzent zwar in diesem Jahr noch mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen. Die zweite Jahreshälfte werde aber besser ausfallen als die erste. Im dritten Quartal kam Linde auf ein operatives Ergebnis von 637 Millionen Euro – ein Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Umsatz fiel um 9,5 Prozent auf 2,84 Milliarden Euro. rtr

HUGO BOSS

Kunden kaufen nicht

Der Modehersteller Hugo Boss kann wegen der weltweit schleppenden Nachfrage sein Renditeversprechen im laufenden Jahr nicht halten. Nach neun Monaten schrumpfte der Konzernumsatz um neun Prozent auf 1,24 Milliarden Euro, wie Hugo Boss im schwäbischen Metzingen mitteilte. Noch stärker sank der um Sondereffekte – etwa aus der Schließung von eigenen Ladengeschäften – bereinigte operative Gewinn, der mit 224 Millionen Euro binnen Jahresfrist um 13 Prozent nachgab. Die vom Management als Kenngröße ausgegebene bereinigte operative Marge schrumpfte daher um 0,8 Prozentpunkte auf 18,1 Prozent. rtr

RYANAIR

Billigflieger rechnet mit Verlust

Europas größter Billigflieger Ryanair hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen und geht von einem verlustreichen zweiten Halbjahr aus. Die Fluggesellschaft droht dem Flugzeugbauer Boeing mit dem Ende der Geschäftsbeziehungen, sollte es bei der Bestellung neuer Maschinen keine kräftigen Preisnachlässe geben. Obwohl die Zahl der Fluggäste bei Ryanair zwischen April und September um 15 Prozent auf 36,4 Millionen Euro zulegte, sank der Umsatz um zwei Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Der Überschuss vervierfachte sich auf 373,5 Millionen Euro. dpa

TELEFONICA

Eine Milliarde Euro für Hansenet

Der spanische Telekomkonzern Telefónica wird einem Medienbericht zufolge zwischen 900 Millionen und einer Milliarde Euro für den deutschen Internet- und Telefonanbieter Hansenet (mit der Marke „Alice“) auf den Tisch legen. Dies berichtete die Zeitung „El Economista“ unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Branchenexperten hatten mit einem Kaufpreis zwischen einer und 1,5 Milliarden Euro gerechnet. Das Geschäft solle in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. rtr

ESCADA

Insolvenzverfahren eröffnet

Die Pleite des Damenmodekonzerns Escada mit weltweit noch rund 2000 Beschäftigten ist offiziell. Das Amtsgericht München hat am Sonntag das Insolvenzverfahren für Escada eröffnet, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. dpa

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