Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BOSCH

Zulieferer investiert in Brandenburg

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch hat sein Photovoltaik-Geschäft mit der Übernahme der Brandenburger aleo solar AG (Prenzlau) ausgebaut. Bosch halte nun 68,70 Prozent des Solarmodul-Herstellers mit einem Jahresumsatz von 360 Millionen Euro und 800 Mitarbeitern, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Als Kaufpreis gibt Bosch 80 Millionen Euro an. Das Zukunftsfeld regenerative Energien werde durch den Erwerb von 60 Prozent der Anteile der Johanna Solar Technology GmbH, Brandenburg an der Havel, ergänzt. dpa

UBS

Kunden ziehen noch mehr Geld ab

Die Großbank UBS hat im dritten Quartal die Quittung für die Finanzkrise und den Streit mit den USA über das Bankgeheimnis bekommen. Zwar konnte das Schweizer Geldhaus im dritten Quartal den Konzernverlust auf 564 Millionen Franken (375 Millionen Euro) mehr als halbieren und die Eigenkapitalausstattung weiter verbessern. Doch viele Kunden zogen Geld von ihren Schweizer Konten ab, so dass es der UBS nicht gelang, den Abfluss von Kundengeldern im Vermögensverwaltungsgeschäft nennenswert abzubremsen. dpa

BILFINGER BERGER

Baukonzern baut Windpark

Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger ist beim Bau des gigantischen Windparks London Array in der Nordsee dabei. In der Themse-Mündung rund 20 Kilometer vor der Küste von Kent und Essex sollen 175 Windkraftanlagen und etwas weiter entfernt zwei Umspannwerke entstehen. Dafür errichtet Bilfinger Berger gemeinsam mit dem dänischen Partner Per Aarsleff die Fundamente. Das Gesamtvolumen des Auftrags liege bei rund 400 Millionen Euro, teilte der Konzern mit. Die Hälfte des Geldes bekommt Bilfinger Berger. dpa

ECKERT & ZIEGLER

Berliner wachsen mit Nuklearmedizin

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG hat in den ersten neun Monaten ihre Umsätze um 51 Prozent auf 77,8 Millionen Euro steigern können. Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten erreichte 5,3 Millionen Euro – gegenüber dem Neunmonatszeitraum des Vorjahres bedeutet dies einen Anstieg von 79 Prozent. Hauptquelle der Erträge war wie in den Vorperioden das Segment Nuklearmedizin und Industrie. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen mit 520 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Tsp

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