Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

TELEKOM

Konkurrenten dürfen ins VDSL-Netz

Konkurrenten der Telekom dürfen künftig eigene Anschlussgeräte für das superschnelle Internet in bestehende Verteilerkästen der Telekom einbauen. Die Bundesnetzagentur in Bonn verspricht sich von der am Montag verkündeten Entscheidung mehr Wettbewerb beim Breitbandausbau und damit eine bessere Versorgung der Nutzer. Die Konkurrenten können künftig auch eigene Glasfaserleitungen in Kabelkanäle der Telekom verlegen oder – wenn der Platz nicht mehr ausreicht – auch noch ungenutzte Glasfasern des Ex-Monopolisten verwenden. AP

VERIVOX

Onlineportal geht an Finanzinvestor

Berlin - Ein englischer Finanzinvestor hat die Mehrheit an dem deutschen Onlineportal Verivox gekauft, mit dem Verbraucher Strom-, Gas-, und Telefontarife vergleichen können. Der Investor Oakley Capital zahlt dem irischen Verlagshaus Independent News & Media (INM), das bisher 49 Prozent an Verivox gehalten hat, 16 Millionen Euro, teilte INM am Montag in Dublin mit. Zudem kauft Oakley zwei Firmengründern weitere zwei Prozent ab und kommt so auf 51 Prozent. Verivox beschäftigt rund 200 Mitarbeiter in Heidelberg und Berlin. kph

TUI

Großaktionär will in den Aufsichtsrat

Das Amtsgericht Hannover hat den Antrag von Tui-Großaktionär John Fredriksen auf die Entsendung eines Vertreters in den Aufsichtsrat des Tourismuskonzerns bestätigt. Nun müssten die Tui-Aufsichtsräte angehört werden. Zudem müsse die Erklärung eines zurückgetretenen Kontrolleurs vorliegen, denn ohne Vakanz sei eine Bestellung von Räten nur auf der Hauptversammlung möglich. Bei der Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember soll ein Nachfolger für den früheren Vorsitzenden Jürgen Krumnow benannt werden. Vorstand und Aufsichtsrat lehnen die bereits 2007 geforderte Bestellung eines Fredriksen-Vertreters ab. rtr

DEUTZ

Mehr Aufträge für Motorbauer

Die Geschäfte des Motorenherstellers Deutz nehmen langsam wieder Fahrt auf. „Wir haben die Talsohle nicht nur erreicht, sondern durchschritten“, sagte Vorstandschef Helmut Leube am Montag. Der Oktober und November seien bei den Auftragseingängen die besten Monate in diesem Jahr gewesen. Die gestiegene Nachfrage werde sich im kommenden Jahr im Absatz widerspiegeln. Deutz erwarte dann eine Markterholung. rtr

HERLITZ

Bürowarenhersteller will provozieren

Mit einem Ausbau seiner erfolgreichsten Lizenz, den Totenkopf-Umschlägen des Designers Ed Hardy, will der Schreibwarenhersteller Herlitz seine Marke im kommenden Jahr stärken. Die Produkte sollen „cooler, knalliger und provozierender werden“ erklärte das Unternehmen am Montag. Darüber hinaus wurde eine Kooperation mit dem Computerspielehersteller Electronic Arts und eine Reduzierung der CO2-Produktion bei der Papierverabteitung angekündigt. Die Übernahme durch den Konkurrenten Pelikan wollte Herlitz nicht kommentieren. sdw

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