Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BMW/AUDI 

Starker November

Die Absätze der Autobauer BMW und Audi sind im November deutlich gestiegen. BMW meldete am Dienstag für den November 107 686 weltweit verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und damit 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November blieben die Verkäufe mit knapp 1,163 Millionen Fahrzeugen um 12,2 Prozent hinter dem Vorjahresniveau zurück. Insgesamt rechnet BMW 2009 mit einem Absatzrückgang von 10 bis 15 Prozent. Die VW-Tochter Audi kam auf einen Absatz von 82 750 Autos und verkaufte damit knapp neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis November lag der Absatz mit 870 600 verkauften Fahrzeugen noch um 5,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für 2009 peilt Audi insgesamt einen Absatz von 925 000 Autos an. dpa

VW/SAIC

Absatzplus bei Chinesen

Chinas größter Autobauer SAIC hat im November fast doppelt so viele Autos wie vor einem Jahr verkauft. Der Absatz sei um 91 Prozent auf 252 190 Fahrzeuge gestiegen, teilte der Volkswagen-Partner am Dienstag mit. Das Gemeinschaftsunternehmen mit VW habe 65 166 Autos nach 39 039 vor einem Jahr verkauft, das Joint-Venture mit General Motors setzte 78 777 Fahrzeuge nach 29 469 Autos im November 2008 ab. Von Januar bis November verkaufte SAIC den Angaben nach 2,44 Millionen Autos, ein Plus von 54,3 Prozent. rtr

OPEL

Whitacre kooperiert mit Betriebsrat Der neue GM-Chef Ed Whitacre will dem Opel-Betriebsrat zufolge mit der Arbeitnehmerseite kooperieren. „Er will unbedingt die Zusammenarbeit mit uns“, sagte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz nach einem Treffen mit dem Manager in Detroit am Montag. Whitacre habe erklärt, dass GM, Opel und Vauxhall nur gemeinsam erfolgreich gemacht werden könnten. Auch über das Thema Restrukturierung sei gesprochen worden. „Wir haben auch noch mal sehr deutlich gemacht, dass wir ein Kapazitätsproblem haben, aber das ist nicht nur das Problem von einem Werk, sondern insgesamt“, sagte Franz. Whitacre hatte sich im GM-Board für einen Verbleib von Opel im GM-Konzern eingesetzt. rtr

DAIMLER

Gespräche über Sindelfingen

Der verbindliche Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ist Hauptstreitpunkt bei den Gesprächen über die Zukunft des Daimler-Standortes Sindelfingen. Die Vertreter von Werksleitung und Vorstand weigerten sich bisher, die von Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Betriebsversammlung am Montag angekündigte Jobgarantie auch schriftlich zu vereinbaren, ließ Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm über eine Sprecherin am Dienstag wissen. Die Arbeitnehmervertreter verlangen, dass bis 2020 keine Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt werden. „In diesem Punkt haben wir keinen Fortschritt erzielt“, sagte die Sprecherin. Bei den Ersatzarbeitsplätzen sei man aber „auf einem guten Weg“. Im Gespräch ist unter anderem die Rückverlagerung von Aufgaben nach Sindelfingen, etwa der Produktion von Autositzen. Daimler hatte auch am Montag über die Absatzzahlen für November informiert. Die Marke Mercedes steigerte die Auslieferungen weltweit um 19 Prozent auf 88 600 Autos. Die gesamte Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars (Mercedes, Smart, AMG und Maybach) legte um 16,4 Prozent auf 98 400 Einheiten zu. dpa

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