Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BOEING

Dreamliner bereit zum Jungfernflug

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat seine letzten Tests für das neue Passagierflugzeug 787 („Dreamliner“) abgeschlossen. Damit könnte der erste Flug der Maschine bereits am kommenden Dienstag stattfinden, teilte Boeing am Donnerstag mit. Die Testflüge und Auslieferungstermine der 787 waren mehrmals verschoben worden, auch wegen Qualitätsproblemen bei Zulieferern. AP

ING

Finanzkonzern zahlt Hilfsgeld zurück Der niederländische Finanzkonzern ING zahlt noch vor Weihnachten die erste Hälfte der staatlichen Krisenhilfe von zehn Milliarden Euro zurück. Die Zahlung erfolge am 21. Dezember und betrage einschließlich Zinsen und Gebühren für die vorzeitige Kreditablösung 5,6 Milliarden Euro, kündigte ING-Chef Jan Hommen am Freitag an. Der Allianz-Konkurrent finanziert die anteilige Rückzahlung der Staatshilfe aus dem Erlös durch die Ausgabe neuer Aktien. dpa

OPEL

Neue Manager erst nächste Woche

GM-Europe-Chef Nick Reilly werde das neue Managementteam des Rüsselsheimer Autobauers erst in der kommenden Woche vorstellen, sagte ein Opel-Sprecher am Freitag. Eigentlich wollte Reilly es noch diese Woche präsentieren. Die Verzögerung dürfte Kreisen zufolge eher formale Gründe haben. Im Zuge der Opel-Sanierung sollen die Führungsetagen von GM-Europe und Opel zu einer Ebene verschmolzen werden. rtr

RWE

Entscheidungen zu Auslands-AKW

Der Energiekonzern RWE erwartet 2010 erste Entscheidungen zu geplanten Kernkraftwerksprojekten in Europa. In Deutschland sei der Bau neuer Kernkraftwerke für RWE kein Thema, sagte Strategievorstand Leonhard Birnbaum am Freitag. In Rumänien sollen erste Entscheidungen über das Kraftwerk in Cernavoda Ende 2010 fallen. In Großbritannien stehen Entscheidungen für das Projekt mit Joint-Venture-Partner Eon bereits im Sommer an. Bis 2025 wollen RWE und Eon dort neue Kernkraftkapazitäten von rund 6000 Megawatt errichten. dpa

NIELSEN

US-Musikmagazin Billboard verkauft Das US-Musikmagazin „Billboard“ hat den Besitzer gewechselt. Zusammen mit mehreren anderen Magazinen wie „Hollywood Reporter“ gehört es künftig einer Investorengruppe, die vom Medienunternehmer James Finkelstein angeführt wird. Sie übernahm die Publikationen vom US-Marktforscher Nielsen. dpa

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