Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

LUFTHANSA

Piloten stimmen über Streik ab

Die Lufthansa steuert auf einen Arbeitskampf mit ihren Piloten zu. Die seit Mai andauernden Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag seien ergebnislos abgebrochen worden, berichteten die Fluggesellschaft und die Pilotenvereinigung Cockpit am Dienstag übereinstimmend. Die Gewerkschaft will im Januar die Mitglieder über einen Streik abstimmen lassen. Ein genauer Termin für die rund vier Wochen dauernde Urabstimmung stehe noch nicht fest. Die Pilotenvereinigung hatte ursprünglich 6,4 Prozent mehr Geld bei einer Tariflaufzeit von zwölf Monaten verlangt. dpa

SAL. OPPENHEIM

Graf Krockow tritt ab

Der Geschäftsführer der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim, Matthias Graf von Krockow, räumt seinen Posten. Als Vorstandsvorsitzender der neu gegründeten Sal. Oppenheim jr. & Cie. Verwaltungs AG tritt der 57 Jahre alte Wilhelm von Haller rückwirkend zum 1. Dezember Krockows Nachfolge an, wie die Bank mitteilte. Damit reagiert der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Bank auf eine Serie von Pannen, die das Institut in die roten Zahlen brachten. Von Haller ist seit Anfang Dezember Generalbevollmächtigter in dem Kölner Bankhaus. Er hatte seit 1986 bei der Deutschen Bank gearbeitet. dpa

ALBA

Berliner kaufen Remondis-Tochter

Der Berliner Entsorger Alba verstärkt seine Aktivitäten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Mit Wirkung zum 1. Januar übernimmt Alba die Remondis-Tochter Mildena mit Sitz in Kalbe in Sachsen-Anhalt mit 30 Mitarbeitern. Mildena ist unter anderem spezialisiert auf die Sammlung von Leichtverpackungen und Glas sowie die gewerbliche Entsorgung. Zeitgleich übernimmt Alba von Remondis die Niederlassung Prenzlau, zu der 15 Mitarbeiter zählen, mit dem damit verbundenen System- und Gewerbegeschäft im Landkreis Uckermark. Damit wird Alba ab Januar auch zuständig sein für die Entsorgung von Leichtverpackungen und Glas im Landkreis Uckermark. Tsp

WALZWERK FINOW

Insolvenzverfahren wird aufgehoben

Das insolvente Walzwerk Finow ist gerettet. Das Insolvenzverfahren werde in den nächsten Wochen aufgehoben, teilte der Landkreis Barnim mit. Der Betrieb habe seinen Insolvenzplan abgeschlossen, und die Gläubiger hätten dem Papier zugestimmt. Das Walzwerk Finow stellt geschweißte Stahlrohre und kalt geformte Stahlprofile her. Beliefert werden insbesondere die Automobilindustrie und die Baubranche. 2009 geriet das Unternehmen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in die Schieflage. Das Insolvenzgericht hatte dem Unternehmen schon im September eine Sanierungsfähigkeit bescheinigt und die sogenannte Eigenverwaltung angeordnet. ddp

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