Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

BAT

Deutsche Tochter verkauft mehr

Die deutsche Tochter des Tabakkonzerns British American Tobacco (BAT) verkaufte mehr Fabrikzigaretten. 2009 wuchs der Anteil um 0,4 Punkte auf 18,6 Prozent, wie BAT am Donnerstag mitteilte. Der Markt für versteuerte Zigaretten und Feinschnittprodukte sei insgesamt mit 120,6 Milliarden Stück im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Der Nettoumsatz betrug rund zwei Milliarden Euro (plus zehn Prozent). dpa

KARMANN

400 Kündigungen zurückgenommen

Der Insolvenzverwalter des Autozulieferers hat die zum 31. Januar ausgesprochenen Kündigungen zurückgenommen. Hintergrund ist ein möglicher VW-Auftrag. Es gebe zwar noch keinen Abschluss, aber aufgrund intensiver Gespräche „sind wir ein Stück weit optimistisch“, sagte am Freitag ein Sprecher des Insolvenzverwalters Ottmar Hermann. Eine Entscheidung von Volkswagen werde in den kommenden Wochen erwartet. VW will auf dem Karmann-Gelände in Osnabrück das Golf-Cabrio bauen. dpa

BURGER KING/MC DONALD’S

Europageschäft läuft gut

Der weltgrößte Burgerbräter McDonald’s hat dank guter Auslandsgeschäfte den Gewinn von 985,3 Millionen im Vorjahr auf 1,22 Milliarden Dollar steigern können. Die hohe Arbeitslosigkeit und massive Preissenkungen am Heimatmarkt setzten der US-Schnellrestaurantkette im vierten Quartal zwar zu, doch konnten die Filialen in Übersee die Verluste abfedern. In Europa seien die Verkäufe im Dezember um 4,8 Prozent gestiegen, teilte McDonald’s am Freitag mit. Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King setzt auf den wachsenden Markt mit schnellem Essen in Russland und hat dort erstmals eine Filiale eröffnet. Die Voraussetzungen sind gut: Nach Angaben der Zeitung „Kommersant“ essen 70 Prozent der weit mehr als zehn Millionen Moskauer regelmäßig in Schnell-Restaurants. Der Markt wuchs vor dem Krisenjahr 2009 um 25 bis 30 Prozent jährlich. rtr/dpa

SALZGITTER

Großauftrag für Ostsee-Gaspipeline

Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter hat einen weiteren Großauftrag für die Lieferungen von Röhren für die geplante Ostsee-Gaspipeline erhalten. Das Betreiberkonsortium Nord Stream gab am Freitag bekannt, dass 65 Prozent des eine Milliarde Euro schweren Auftrags an Europipe – ein Gemeinschaftsunternehmen von Salzgitter und der saarländischen Dillinger Hütte – vergeben worden sei. 25 Prozent gingen an die russische OMK, zehn Prozent an Sumitomo aus Japan. Die Röhrensparte hatte sich für Salzgitter im vergangenen Jahr als Stabilitätsanker erwiesen. In den ersten neun Monaten warf sie als einzige Unternehmenssparte Gewinn ab. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar