Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

MCDONALD’S

45 neue Filialen in Russland geplant

Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald’s setzt auf den wachsenden Markt mit schnellem Essen in Russland und will dort im laufenden Jahr 45 neue Restaurants eröffnen. Für den Ausbau der derzeit 245 Filialen in Russland investiere das US-Unternehmen umgerechnet etwa 97 Millionen Euro. Das sagte ein Konzernsprecher am Montag nach Angaben der Agentur Interfax.Vor zwei Wochen hatte die weltweite Nummer zwei, Burger King, das erste Restaurant in der Hauptstadt Moskau eröffnet. Laut russischen Medien essen 70 Prozent der Moskauer regelmäßig in Schnellrestaurants.dpa

DAIMLER

Lastwagen für den Irak

Der Autobauer Daimler liefert künftig Lastwagen in den Irak. Eine entsprechende Vereinbarung hätten Daimler und die State Company for Automotive Industry (SCAI) am Sonntag unterzeichnet, teilte der Stuttgarter Konzern am Montag mit. Daimler liefert demnach komplette Lastwagen und Lkws in Einzelteilen in den Irak. Dort baut SCAI die Montagesätze mit ebenfalls von den Deutschen gelieferten Werkzeugen und Montagevorrichtungen zusammen. AFP

GAZPROM

Ein Drittel mehr Gewinn

Der russische Energiekonzern Gazprom hat einen überraschend kräftigen Gewinnsprung erzielt. Der Überschuss stieg im dritten Quartal binnen Jahresfrist um ein Drittel auf umgerechnet rund 4,1 Milliarden Euro, teilte Gazprom am Montag mit. Am Markt waren etwa 3,8 Milliarden Euro erwartet worden. Der Umsatz kletterte um rund acht Prozent auf 18,3 Milliarden Euro. Analysten führten den Gewinnanstieg auf Investitionen in Gemeinschaftsunternehmen zurück, etwa mit dem Erdölkonzern Namcor aus Namibia, die sich ausgezahlt hätten.rtr

BMW

Klage von GM-Tochter erwartet

BMW stellt sich auf eine Klage der General-Motors-Tochter GM Powertrain ein. Grund ist laut einem Medienbericht die Kündigung eines milliardenschweren Auftrags zum Bau eines neuen Automatikgetriebes im GM-Werk Straßburg. Ein BMW-Sprecher bestätigte am Montag den Vorgang, die Klageschrift liege bisher aber nicht vor. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet, BMW habe den Vertrag vergangenen Dezember gekündigt, da das GM-Getriebe angeblich nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen sei. Die Amerikaner wollten BMW deshalb auf Vertragserfüllung oder Schadenersatz verklagen. dpa

HYUNDAI

Absatz verdoppelt

Der südkoreanische Autobauer Hyundai verdoppelte nach Angaben vom Montag seinen Absatz im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat auf knapp 270 000 Autos. Der Konzern profitierte dabei vor allem von seinen neuen Modellen und der starken Nachfrage nach seinen kleinen und günstigen Fahrzeugen in Südkorea. Bei der Tochter Kia lief es noch besser: Die Sparte verkaufte zu Jahresbeginn rund 163 000 Fahrzeuge – mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. rtr

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