Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

AIR BERLIN

Airline fliegt in den Irak

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin fliegt künftig in den Irak. Die erste Maschine soll an diesem Samstag von München in die nordirakische Stadt Erbil starten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Geplant ist vorerst, alle 14 Tage jeweils im Wechsel Erbil und Sulaimanija im Nordostirak anzusteuern. Von Sommer an soll die Frequenz erhöht werden. dpa

GLAXOSMITHKLINE

Pharmakonzern will sparen

Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) aus Großbritannien hat im vierten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Markterwartungen übertroffen. Der Umsatz habe 8,09 Milliarden Pfund (9,3 Milliarden Euro) betragen, sagte der Lieferant des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe für Deutschland. Das Unternehmen kündigte zudem weitere Sparmaßnahmen an. Bis 2012 sollen zusätzlich 500 Millionen Pfund gespart werden. rtr

DAIMLER

Absatz steigt um 17 Prozent

Der Autobauer Daimler hat im Januar wieder mehr Autos verkauft. Der Absatz der Personenwagensparte stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 17 Prozent auf 72 600 Wagen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dabei ging das Plus im Januar allein auf das Konto der Kernmarke. Sie legte um fast ein Viertel auf 67 000 Fahrzeuge zu. Die Kleinstwagenmarke Smart blieb dagegen schwach und verlor ein Drittel auf 5600 Stück. dpa

SHELL

Ölkonzern streicht Stellen 

Die gesunkenen Ölpreise haben den Gewinn des Ölkonzerns Shell dahinschmelzen lassen. Der Überschuss sank im vergangenen Jahr um 52 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar, wie das niederländisch-britische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In dieser Woche hatten schon Exxon Mobil und BP einen Gewinneinbruch vermeldet. Um Kosten zu sparen, kündigte Shell an, weitere 1000 Stellen abzubauen. Shell hatte im vergangenen Jahr bereits 5000 Jobs gestrichen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 102 000 Mitarbeiter. dpa

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