Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

AUDI/BMW/MERCEDES

Absatz in China gesteigert

BMW, Audi und Mercedes haben im Januar in China deutlich mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Alle drei Hersteller konnten verglichen mit Januar 2009 ihren Absatz mehr als verdoppeln. BMW setzte insgesamt 11 919 Fahrzeuge ab, 122 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Für das Gesamtjahr rechnet der Autobauer mit einem Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Mit 16 798 verkauften Autos belegt Audi erneut den Spitzenplatz auf dem chinesischen Markt inklusive Hongkong. Die Ingolstädter VW-Tochter legte damit rund 115 Prozent im Vergleich zum Januar 2009 zu. Mercedes setzte in China im Januar rund 8400 Autos ab, nach 3400 im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Zuwachs von knapp 146,6 Prozent, wie Daimler mitteilte. dpa

HOCHTIEF

Millionen-Aufträge in USA und Asien

Der größte deutsche Baukonzern Hochtief hat sich Aufträge mit einem Volumen von über 300 Millionen Euro gesichert. Die US-Tochter Flatiron habe in den USA Aufträge mit einem Gesamtwert von 145 Millionen Euro erhalten, teilte Hochtief am Freitag mit. Darunter sei der Ausbau einer Bundesstraße mit einem Volumen von 44 Millionen Euro, der aus dem US-Konjunkturprogramm finanziert werde. Die australische Tochter Leighton sei am Bau eines Krankenhauses in Hongkong beteiligt, teilte Hochtief weiter mit. Das Projekt habe ein Volumen von 156 Millionen Euro. rtr

BRITISH AIRWAYS

Überraschender Gewinn

Die Fluggesellschaft British Airways hat im dritten Quartal überraschend einen operativen Gewinn verbucht. Dank Kostensenkungen sei im letzten Viertel des Jahres 2009 ein Betriebsergebnis von umgerechnet 28,6 Millionen Euro (25 Millionen Pfund) verzeichnet worden, teilte der britische Lufthansa-Rivale am Freitag mit. Im Vorjahreszeitraum hatte die Fluglinie noch einen operativen Fehlbetrag von 58,4 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz im dritten Quartal ging um 13 Prozent zurück. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen trotz einer Verbesserung des Geschäfts mit Rekordverlusten. Im Januar beförderte British Airways sieben Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahresmonat. rtr

GAZPROM

Mehr Gas für Europa

Der russische Energiekonzern Gazprom will die Gasausfuhren in die Europäische Union (EU) 2010 nach eigenen Angaben um etwa 15 Prozent auf 160,8 Milliarden Kubikmeter aufstocken. Der Durchschnittspreis dürfte dabei im Vergleich zu 2009 um rund 10 Prozent auf 326 US-Dollar (235,4 Euro) pro 1000 Kubikmeter steigen, teilte das Unternehmen am Freitag in Moskau mit. Der Gasmonopolist rechnet damit, seinen Anteil auf dem europäischen Markt von 25 Prozent im Vorjahr auf etwa 28 Prozent in diesem Jahr zu erhöhen. Bis 2020 solle der Anteil auf 32 Prozent wachsen, wie die Agentur Interfax meldete. dpa

BASF

Anbau von Gen-Soja erlaubt

Der Chemiekonzern BASF darf in Brasilien eine gentechnisch veränderte Sojabohnen-Pflanze auf den Markt bringen. Die brasilianische Kommission für Biosicherheit habe das BASF-Gen-Soja Cultivance für den kommerziellen Anbau genehmigt, teilte der weltgrößte Chemiekonzern mit. Laut BASF-Vorstand Stefan Marcinowski ist damit die erste gentechnisch veränderte Pflanze des Konzerns für den kommerziellen Anbau genehmigt. rtr

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