Wirtschaft : UNTERNEHMEN

JENOPTIK

Konzern schreibt rote Zahlen

Der Technologiekonzern Jenoptik hat 2009 operativ rote Zahlen geschrieben. Der Verlust vor Zinsen und Steuern habe nach vorläufigen Zahlen etwa 19 Millionen Euro betragen, teilte die im Tec-Dax notierte Gesellschaft am Montag in Jena mit. Das Konzern-Betriebsergebnis sei durch Sondereffekte stark belastet. Der Umsatz sank vor allem wegen einer Nachfrageflaute in der Halbleiter- und Automobilindustrie im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf etwa 470 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Jenoptik mit derzeit noch rund 3000 Mitarbeitern wieder einen Jahresüberschuss an. dpa

NOKIA

Marktführer setzt auf Smartphones

Der Handyhersteller Nokia streicht im heimischen Finnland 285 Stellen. Wie der Branchenführer am Montag in Helsinki mitteilte, soll die betroffene Fabrik in Salo mit bisher 2200 Beschäftigten komplett auf die Herstellung von Smartphones umgestellt werden. Daraus erhoffe man sich kürzere Lieferzeiten in Europa und die bessere Erfüllung unterschiedlicher Kundenanforderungen, hieß es aus der Konzernzentrale in Espoo. Nokia hat bei Mobiltelefonen insgesamt sowie auch bei den lukrativen Smartphones einen Weltmarktanteil von jeweils 39 Prozent. Das Unternehmen konnte im Januar eine überraschend positive Bilanz für 2009 vorlegen, nachdem es zeitweilig Marktanteile an Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone abgegeben hatte. dpa

AUDI

VW-Tochter steigert Absatz

Die VW-Tochter Audi knüpft an alte Stärke an: Im Januar stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 77 800 Autos, wie das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mitteilte. Damit legte Audi stärker zu als Konkurrent Daimler, dessen Kernmarke Mercedes im Januar ein Absatzplus von 24 Prozent erzielte. „Aufgrund der aktuellen Auftragslage rechnen wir mit einem starken ersten Quartal 2010“, sagte Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer. Allein in China verkaufte Audi mit 16 798 mehr als doppelt so viele Autos wie vor einem Jahr. In den USA stiegen die Verkäufe um 37,9 Prozent auf 6510 Stück. Vor einem Jahr hatte Audi im Januar wegen der Wirtschaftskrise weltweit einen heftigen Verkaufseinbruch von fast 30 Prozent hinnehmen müssen. dpa

MAN

Kunde aus Brasilien kauft groß ein

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN hat einen Großauftrag für Kraftwerkstechnik aus Brasilien an Land gezogen. Der Mischkonzern Grupo Bertin habe für 300 Millionen Euro 120 Dieselmotoren und Generatoren für sechs Kraftwerke bestellt, teilte der Münchner Konzern am Montag mit. Der Kunde ist ein guter Bekannter von MAN, denn die Grupo Bertin ist den Angaben zufolge auch der größte Abnehmer von MAN-Lastwagen in Südamerika. Die sechs Dieselkraftwerke sollen im kommenden Jahr ans Netz gehen und insgesamt rund 1000 Megawatt Strom erzeugen. rtr

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