Wirtschaft : UNTERNEHMEN

RWE

Sparprogramm hilft beim Ergebnis

Die Wirtschaftskrise und Verzögerungen bei Kraftwerksprojekten machen den Energiekonzern RWE bescheidener. Konzernchef Jürgen Großmann schraubte die Gewinnerwartungen für die kommenden Jahre zurück und schließt weitere Großübernahmen aus. 2009 ging der Umsatz wegen sinkender Energienachfrage leicht von 48,95 auf 47,7 Milliarden Euro zurück. Das betriebliche Ergebnis dagegen legte dank eines Sparprogramms binnen Jahresfrist von 6,80 auf 7,09 Milliarden Euro zu. Die Dividende fällt um einen Euro auf 3,50 Euro. rtr

ROYAL BANK OF SCOTLAND

Staatsbank zahlt trotz Verlusts Boni

Die verstaatlichte Royal Bank of Scotland hat 2009 trotz Milliardenstaatshilfen weiter tief in den roten Zahlen gesteckt. Dennoch erhalten die Investmentbanker hohe Prämien. Das britische Finanzinstitut machte im vergangenen Geschäftsjahr 3,6 Milliarden Pfund (derzeit 4,1 Milliarden Euro) Verlust. Trotzdem erhalten die Investmentbanker insgesamt 1,3 Milliarden Pfund Boni, die wegen einer Sonderregelung auch von der Bonussteuer ausgenommen sind. dpa

LEONI

EU lässt Autozulieferer durchsuchen

Im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Kartellverstöße sind auch Standorte des Nürnberger Autozulieferers Leoni durchsucht worden. Durchsuchungen habe es an zwei Standorten des Bereichs Bordnetzsysteme gegeben. Zu Details wollte sich das Unternehmen mit Hinweis auf die laufende Untersuchung nicht äußern. Die EU-Wettbewerbshüter verdächtigen mehrere Autozulieferer in Europa der illegalen Preisabsprache. dpa

MAGNA

Ex-Opel-Bieter rutscht ins Minus

Der frühere Opel-Bieter Magna ist im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der kanadisch-österreichische Autozulieferer bezifferte den Verlust auf 139 Millionen Dollar. Vor Sonderposten lag der Verlust je Aktie bei 0,05 Dollar; erwartet worden war ein Plus von 0,83 Dollar. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar. rtr

POSTBANK

Vorstand erwartet wieder Gewinne

Die Postbank hofft nach zwei Krisenjahren auf eine Trendwende. Der Vorstand erwartet wieder schwarze Zahlen – nach einem Vorsteuerverlust von fast 400 Millionen Euro 2009. Die größte deutsche Privatkundenbank mit 14 Millionen Kunden, die zu 40 Prozent der Deutschen Bank gehört, rechnet mit geringeren Abschreibungen auf toxische Wertpapiere und mit sinkenden Kreditausfällen. rtr

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