Wirtschaft : UNTERNEHMEN

OTTO

Online-Nachfrage sichert Ergebnis

Der Handelskonzern Otto behauptet sich in der Krise. Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 0,5 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro, den Vorjahresgewinn von 457 Millionen Euro verfehlte das Unternehmen dagegen knapp. Wichtige Stütze waren die Online-Umsätze, die um zwölf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro stiegen. Mit dem Ergebnis verteidigt Otto seinen Platz als zweitgrößter Online-Händler der Welt. Eine Prognose für 2009 traut sich das Unternehmen derzeit nicht zu. dpa/rtr

BEATE UHSE

Mit Erotik in die schwarzen Zahlen

Der Umbau des Erotikkonzerns Beate Uhse zahlt sich aus: Nach einem Verlust von minus 4,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen 2008 ein Gewinn von 7,1 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 5,6 Prozent auf rund 253 Millionen Euro. Trotz der Wirtschaftskrise herrscht Optimismus. Menschen wollten auch in Krisenzeiten nicht auf die „Annehmlichkeiten des Lebens“ verzichten, sagte Vorstandssprecher Serge van der Hooft. dpa

EPIGENOMICS

Steigende Umsätze erwartet

Die Berliner Biotechfirma Epigenomics hat das Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzplus abgeschlossen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 2,6 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Gleichzeitig sank der Verlust auf 12,3 Millionen Euro nach 13,2 Millionen Euro im Jahr 2007. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Epigenomics eine Steigerung des Umsatzes auf drei Millionen Euro an. ysh

KNORR-BREMSE

500 Mitarbeiter müssen gehen

Wegen rapide fallender Absatzzahlen auf dem Lkw-Markt will der Münchner Bremsenspezialist Knorr-Bremse 500 Mitarbeiter entlassen, wie Vorstandschef Raimund Klinkner am Dienstag mitteilte. Der Standort in Marzahn-Hellersdorf sei vom Personalabbau aber „so gut wie nicht betroffen“, sagte ein Sprecher auf Nachfrage. Für 2009 rechnet das Unternehmen mit einem „deutlichen Umsatzrückgang“. 2008 war der Umsatz noch um vier Prozent gewachsen. jte

VOLKSWAGEN

Fabrik in Indien eröffnet

VW hat am Dienstag sein zweites Werk in Indien eröffnet. Die Fabrik in Pune ist mit 580 Millionen Euro die größte Einzelinvestition eines deutschen Unternehmens in dem Land. Ab Mai sollen hier Autos des Typs Skoda Fabia gebaut werden. Ab 2011 will VW in Pune außerdem eine speziell für den indischen Markt entwickelte Version des Polo produzieren. Die Kapazität der Fabrik liegt bei 110 000 Fahrzeugen pro Jahr. dpa

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