Wirtschaft : UNTERNEHMEN

OPEL

RHJ bessert Angebot nach

Im Poker um den Autobauer Opel ist der Finanzinvestor RHJ International laut einem Zeitungsbericht mit einem verbesserten Angebot wieder voll im Spiel. Noch in dieser Woche könne der insolvente US-Autobauer General Motors (GM) mit der europäischen Tochter des US-Finanzinvestors Ripplewood ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnen, schrieb die „Financial Times“ unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person. GM nehme das überarbeitete Angebot sehr ernst. Opel wollte den Bericht nicht kommentieren. dpa

BAHN

Grube will Kosten weiter drücken

Bahn-Chef Rüdiger Grube will die Verschuldung des Staatsunternehmens deutlich senken und angesichts der Wirtschaftskrise massiv Kosten sparen. „Die Hütte brennt“, sagte Grube am Montagabend in Stuttgart. Im Rahmen des Projekts „React“ solle die Bahn bis 2014 die Kosten um zwei Milliarden Euro senken. Die Bahn müsse ihre Kapitalmarktfähigkeit trotz des vorerst abgesagten Börsengangs erhalten und ihre Investitionen von zuletzt sieben Milliarden Euro durch Eigenmittel oder Kredite finanzieren können, sagte Grube. Der Schuldenstand von derzeit 15,5 Milliarden Euro solle „in den nächsten fünf Jahren“ um fünf Milliarden Euro sinken. rtr

SIXT

Preiserhöhungen und Einsparungen

Deutschlands größte Autovermietung Sixt will mit weiteren Preiserhöhungen und einem straffen Kostenmanagement durch die Wirtschaftskrise steuern. Seit einigen Wochen würden die Preise für Geschäfts- und Firmenkunden wie angekündigt um bis zu zehn Prozent angehoben, sagte Konzernchef Erich Sixt am Dienstag auf der Hauptversammlung in München. „Sie sehen mich fest entschlossen, diese Preiserhöhung, die betriebswirtschaftlich unverzichtbar ist, durchzusetzen.“ Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens habe sich im bisherigen Jahresverlauf stabil entwickelt. dpa

EON

Hohe Millionenstrafe erwartet

Die EU-Kommission wird nach Informationen des Handelsblatts in der kommenden Woche eine drastische Geldstrafe gegen Eon verhängen. Die Wettbewerbsbehörde habe dem Energiekonzern angekündigt, am kommenden Mittwoch das lange erwartete Urteil in einem Kartellverfahren gegen die Tochter Ruhrgas zu verkünden, hieß es in mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. An einer Bestrafung wird in Eon-Kreisen nach Abschluss der Gespräche mit der Behörde nicht mehr gezweifelt. Noch steht die genaue Summe zwar nicht fest. Es wird aber mit einem „dreistelligen Millionenbetrag“ gerechnet. HB

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