Wirtschaft :   UNTERNEHMEN  

TESLA

US-Autohersteller will an die Börse

Erstmals seit mehr als 50 Jahren wagt ein US-Autobauer den Gang an die Börse. Der Elektroautohersteller Tesla Motors meldete seine Pläne bei der Börsenaufsicht an. Insgesamt soll die Emission bis zu 100 Millionen Dollar bringen. Zum Ausgabepreis oder dem Datum des ersten Handelstages äußerte sich das in Kalifornien ansässige Unternehmen nicht. Tesla ist vor allem mit seinem 109 000 Dollar teuren Roadster mit Elektroantrieb bekannt geworden. Seit der Gründung vor sechs Jahren verkaufte Tesla 937 Roadster in 18 Länder. Das Unternehmen hat 450 Beschäftigte. Zu seinen Anteilseignern gehören unter anderem die Google-Gründer sowie Daimler mit knapp zehn Prozent. dpa

BAYERNLB

Millionen für Sparkassen-Chef

Bayerns Sparkassenpräsident Siegfried Naser erhält auch nach seinem Rücktritt wegen der Bayern-LB-Affäre noch Gehaltszahlungen. Nasers bis Anfang 2016 laufender Vertrag werde vom Sparkassenverband bis Ende 2012 erfüllt, anschließend bekomme der frühere CSU- Kommunalpolitiker seine Pension, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Auf diesen Kompromiss hätten sich der Vorstand des Sparkassenverbands und der Präsident geeinigt. Er bekomme so noch mehr als 1,5 Millionen Euro. Naser scheidet wegen des Desasters der Landesbank – er stand an der Verwaltungsratsspitze – bei der Hypo Alpe Adria aus. dpa

LEHMAN BROTHERS

Wieder Milliardenboni gezahlt

2500 Ex-Mitarbeiter der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers in Europa haben nach Informationen des „Spiegel“ für die Krisenjahre 2008 und 2009 Garantieboni in Höhe von zwei Milliarden Dollar kassiert. Das Magazin beruft sich dabei auf Insider. Während die Pleite ihrer Bank die Weltfinanzkrise ausgelöst hat, habe jeder Manager im Schnitt rund 400000 Dollar verdient. Die Banker wurden im Oktober 2008 vom japanischen Finanzhaus Nomura übernommen und mit Garantieboni zum Bleiben überredet. dpa

SHELL

Ölfelder in Nigeria verkauft

Der britisch-niederländische Ölkonzern verkauft einen Teil seiner Ölfelder in Nigeria an ein einheimisches Konsortium. Der Konzern kündigte an, Förderlizenzen im Nordwesten des umkämpften Niger-Deltas abzugeben. Die wichtigste Rebellenbewegung in der Region erklärte unterdessen einen Waffenstillstand für beendet und drohte mit Anschlägen gegen die Erdölanlagen. Von dem Verkauf betroffen sind nach Angaben von Shell rund 30 Förderanlagen auf einer Fläche in etwa so groß wie das Saarland. AFP

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